21. Mai 2016

Vor Merkel-Reise: Neue Vorwürfe gegen die Türkei

Berlin (dpa) - Vor der Türkei-Reise von Kanzlerin Angela Merkel hat Pro Asyl dem Land schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen und eine sofortige Aussetzung des EU-Flüchtlingspaktes gefordert. «Die Kanzlerin hat die Menschenrechte von Flüchtlingen geopfert für diesen Deal», sagte Geschäftsführer Günter Burkhardt der Deutschen Presse-Agentur. Laut «Spiegel» verweigert Ankara außerdem gut ausgebildeten Flüchtlingen aus Syrien die Ausreise. Stattdessen schicke die Türkei viele «schwere medizinische Fälle oder Flüchtlinge mit sehr niedriger Bildung» in die EU.

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