28. Februar 2009

Vorsicht vor Teilabnahme

Von Teilabnahmen lassen Bauherren besser die Finger. Meist dienten diese lediglich dazu, die Haftung für den jeweiligen Bauabschnitt vom Bauträger auf den Käufer zu übertragen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Vereinbarungen über Teilabnahmen finden sich immer wieder in Bauverträgen für schlüsselfertige Häuser.

Von Teilabnahmen lassen Bauherren besser die Finger. Meist dienten diese lediglich dazu, die Haftung für den jeweiligen Bauabschnitt vom Bauträger auf den Käufer zu übertragen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Vereinbarungen über Teilabnahmen finden sich immer wieder in Bauverträgen für schlüsselfertige Häuser. Dabei sollen einzelne Bauabschnitte während des Bauablaufs begutachtet und vom Bauherrn und Käufer formal abgenommen werden. Den Bauherrn kostet das laut VPB Zeit und Geld, da er als Laie die Teilbauabschnitte nur mit Hilfe eines Sachverständigen beurteilen kann. Unverzichtbar ist den Angaben zufolge dagegen die Bauabnahme am Ende des gesamten Hausbaus. Sie ist rechtlich neben dem Vertragsabschluss der wichtigste Schritt des Baus. Mit der Bauabnahme wird der Bau formal als mängelfrei akzeptiert und geht in die Haftung des Bauherrn über.

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