01. Juni 2014

WM-Vergabe an Katar: Bericht erhärtet Korruptionsverdacht

London (dpa) - Im Zusammenhang mit der Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar sieht sich der Weltverband FIFA mit neuen schweren Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Der britischen Zeitung «Sunday Times» liegen nach eigenen Angaben geheime Dokumente vor, die belegen sollen, dass der ehemalige katarische Spitzenfunktionär Mohammed bin Hammam fünf Millionen Dollar an Offizielle gezahlt haben soll. Damit habe er sich deren Unterstützung für Katars WM-Bewerbung sichern wollen. Vorwürfe einer Einflussnahme bei der WM-Vergabe im Dezember 2010 hatte die Organisatoren bisher stets zurückgewiesen.

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