02. Juni 2012

Wahlkampf: Mursi fordert weiter Todesstrafe

Kairo (dpa) - Die Verurteilung von Präsident Husni Mubarak zu lebenslanger Haft beeinflusst auch den ägyptischen Wahlkampf. Der Kandidat der Muslimbrüder, Mohammed Mursi, erklärte nach der Urteilsverkündung: «Ich halte an der Todesstrafe (für Mubarak) fest.»

Kandidat Mursi
Mohammed Mursi ist Kandidat der Muslimbrüder. Foto: Khaled el Fiqi
dpa

In einer Erklärung des islamistischen Kandidaten hieß es weiter: «Ich fordere die Ägypter auf, ihre friedliche Revolution bis zur Durchsetzung aller Ziele fortzusetzen.»

Mursi tritt am 16. und 17. Juni in einer Stichwahl gegen den früheren Luftfahrtminister Ahmed Schafik an. Schafik war von Mubarak wenige Tage vor dessen Rücktritt noch zum Ministerpräsidenten einer Übergangsregierung ernannt worden. Er forderte die Ägypter auf, den Richterspruch gegen den Ex-Präsidenten zu akzeptieren. Dieser habe gezeigt, dass in Ägypten niemand über dem Gesetz stehe, zitierten ihn die staatlichen Medien.

Erklärung auf facebook-Seite der Muslimbrüder

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE (beendet)
Landesregierung

Sind sie mit der Arbeit der grün-schwarzen Landesregierung zufrieden?

Ja
25%
Nein
70%
Ich weiß nicht
5%
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil