12. Juli 2012

Wehrbeauftragter fordert Konsequenzen aus Feldpostaffäre

Berlin (dpa) - In der Affäre um geöffnete Feldpost aus Afghanistan werden die Ermittlungen eingestellt. Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus forderte trotzdem Konsequenzen. Das Verteidigungsministerium müsse Defizite bei der Beförderung abstellen und für eine umfassende Überwachung des Transportwegs sorgen, so Königshaus. Die zuständige Darmstädter Staatsanwaltschaft hatte mitgeteilt, es gebe «keine strafrechtlich relevanten Sachverhalte». Die Briefe und Sendungen seien möglicherweise von einer Sortiermaschine der Post in Darmstadt so grob zugerichtet worden.

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