09. Mai 2013

Weitere Reaktionen zur Kandidatur von Thomas Bach

Berlin (dpa) - Hans-Peter Friedrich (CSU-Politiker und Sportminister): «Sie (die Kandidatur) ist die logische Konsequenz seines jahrzehntelangen intensiven Engagements für die olympische Bewegung. Kaum jemand vereint so viel Erfahrung als Sportler wie als Sportfunktionär auf sich.»

Joseph Blatter (Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA): «Das ist taktisch ein guter Schritt. Man muss Courage haben, sich in einem Wahlkampf als Erster darzustellen. Das finde ich gut.»

Wolfgang Niersbach (Präsident des Deutschen Fußball-Bundes): «Er hat uns persönlich von seiner Entscheidung informiert, und ich habe ihn spontan dazu beglückwünscht. Denn ich weiß, welch außergewöhnlich hohe Wertschätzung er im internationalen Sport genießt, über welch große Erfahrung und enorme Kompetenz er verfügt. Für den gesamten deutschen Sport wäre es ein Zeichen größter Anerkennung, sollte er an die Spitze des IOC gewählt werden.»

Walther Tröger (IOC-Ehrenmitglied): «Ich halte seine Entscheidung für sehr logisch. Er hat jahrelang drauf hingearbeitet. Stand heute ist er der klare Favorit.»

Clemens Prokop (Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes): «Jeder hat mit dieser Kandidatur gerechnet, es war nur eine Frage der Zeit, bis Thomas Bach sie öffentlich macht. Aus meiner Sicht hat er sehr gute Chancen, er genießt ein sehr hohes Ansehen bei den IOC-Mitgliedern, er wird offenkundig von vielen unterstützt. Ich denke, dass der deutsche Sport alles tun sollte, um Thomas Bach bei seiner Kandidatur zu unterstützen.»

Uwe Harnos (Präsident Deutscher Eishockey-Bund): «Ich glaube, dass das eine positive Entscheidung für den deutschen Sport ist. Thomas Bach hat durch seine Beziehungen und Vernetzungen, durch seine Tätigkeiten in der IOC-Spitze und im DOSB bewiesen, dass er der richtige Mann ist. Für mich war die Entscheidung nicht mehr überraschend, es war ja nur eine Frage der Zeit, wann es soweit ist.»

Karl-Georg Altenburg (Präsident Deutscher Tennis Bund): «Wir begrüßen im Deutschen Tennis Bund, dass sich mit Dr. Thomas Bach jemand um das Amt des IOC-Präsidenten bewirbt, der als Fecht-Olympiasieger den Sport aus der Sicht des Aktiven beurteilen kann und sich darüber hinaus in der Welt des Sports in den vergangenen Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf erworben hat. Ich selbst habe ihn als engagierten Kämpfer für den Sport kennengelernt. Der DTB unterstützt selbstverständlich seine Kandidatur.»

Stephan Abel (Präsident des Deutschen Hockey-Bundes): «Ich würde mich für Dr. Thomas Bach sehr freuen, wenn er gewählt würde. Wir seitens des Hockey-Bundes werden ihm jegliche Unterstützung, die man da überhaupt geben kann, geben und ihm die Daumen drücken. Wir glauben, dass er als Präsident des DOSB seit der Gründung bewiesen hat, dass er in der Lage ist, große Organisationen mit großem Geschick und politischer Weitsicht zu führen. Wir als DHB meinen, dass ihm das auch beim IOC sehr gut gelingen wird.»

Thomas Weikert (Präsident Deutscher Tischtennis Bund): «Ich finde es gut, wenn ein Deutscher kandidiert. Das erhöht unseren internationalen Einfluss. Thomas Bach ist gut geeignet und seit Jahren dafür bekannt, dass er seine Vorschläge für den Sport umsetzen kann.»

Ingo Weiss (Präsident Deutscher Basketball Bund): «Das ist eine sehr gute Nachricht. Gerade als Präsident eines Mannschaftssportverbandes weiß ich, was für ein fantastischer Teamplayer Thomas Bach ist. Er lässt den Leuten viele Freiheiten, hört ihnen zu. Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Er ist das Ideal eines Sportfunktionärs und genießt auch international sehr viel Anerkennung. Ich denke, Thomas Bach hat bei der Wahl gute Chancen.»

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