19. Mai 2015

Wichtige Unterschiede in den Forderungen von EVG und GDL

Frankfurt (dpa) - Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn will das Unternehmen möglichst inhaltsgleiche Tarifverträge mit den beiden Gewerkschaften EVG und GDL erreichen. Auf dem Tisch liegen aber sehr unterschiedliche Forderungen, die etwa bei der Schichtplanung zu Schwierigkeiten führen könnten.

GDL-Chef Weselsky
Claus Weselsky, Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), spricht in Berlin. Foto: Britta Pedersen
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Die GDL verlangt neben fünf Prozent mehr Geld vor allem eine Arbeitszeitverkürzung um eine auf 38 Stunden, eine Überstundenbegrenzung sowie Verbesserungen bei den Ruhetagen, der Schichtfolge und der Anrechnung von Arbeitszeiten.

Die EVG will Fragen zur Arbeitszeit den Betriebsräten überlassen. Ihr Fokus liegt eindeutig auf einer Gehaltserhöhung um 6 Prozent, wobei der geforderte Mindestbetrag von 150 Euro pro Monat die unteren Lohngruppen im Servicepersonal (Reinigung, Sicherheit) besonders bevorzugen würde.

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