20. Oktober 2012

Zeitung: Auch Bundesbehörden kaufen Adressen von privaten Händlern

Berlin (dpa) - Der Umgang mit den Meldedaten von Bürgern sorgt weiter für Kritik. Auch Bundesbehörden sollen in großem Umfang Adressen von privaten Datenhändlern kaufen. Das geht nach einem Bericht der «Mitteldeutschen Zeitung» aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Demnach erwirbt das Statistische Bundesamt jährlich 900 000 Datensätze über Besitzanteile an deutschen oder ausländischen Unternehmen mit jährlichen Kosten von 220 000 Euro. Weitere Ministerien zählten zu den Käufern.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Weniger Zucker

Über die Pläne von Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) für weniger Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten gibt es Streit. Soll der Staat Regeln für weniger Zucker in Lebensmitteln aufstellen?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil