15. Juni 2012

Zeitung: Zehn V-Leute im «Thüringer Heimatschutz»

Berlin (dpa) - Geheimdienste haben die rechtsextreme Szene in Thüringen um die späteren mutmaßlichen NSU-Terroristen offenbar deutlich intensiver aufgeklärt als bislang bekannt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz habe gemeinsam mit dem Erfurter Landesamt und dem Militärischen Abschirmdienst zwischen 1997 und 2003 die Operation «Rennsteig» betrieben, berichtet die «Berliner Zeitung». Wichtigstes Zielobjekt sei der «Thüringer Heimatschutz» gewesen, zu dem auch Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gehörten. Zeitweise hätten die Dienste mindestens zehn V-Leute geführt.

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