25. Juli 2013

Zugunglück in Spanien: Lokführer räumt überhöhtes Tempo ein

Santiago de Compostela (dpa) - Nach dem schweren Bahnunglück im Nordwesten Spaniens hat der Lokführer eingeräumt, viel zu schnell gefahren zu sein. Der Zug sei mit rund 190 Stundenkilometern unterwegs gewesen, obwohl in der Unglückskurve höchstens Tempo 80 zulässig gewesen sei, bestätigte er nach Angaben der Ermittler. Bei dem Unglück nahe der Pilgerstadt Santiago de Compostela waren nach vorläufigen Zahlen 77 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 130 Fahrgäste wurden verletzt. Der Schnellzug war in einer engen Kurve etwa vier Kilometer vor dem Bahnhof entgleist.

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