15. Juli 2012

Zustimmung zum Beschneidungsurteil aus der Linkspartei

Berlin (dpa) - Das umstrittene Urteil des Kölner Landgerichts zur religiös motivierten Beschneidung von Jungen stößt in der Linkspartei auf Zustimmung. Der religionspolitische Sprecher Raju Sharma sagte der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung», eine Beschneidung sei ein «schwerer Eingriff» in die körperliche Unversehrtheit eines Kindes. Diese habe der Staat zu schützen. Nach Ansicht der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland müssen religiös motivierte Beschneidungen gesetzlich abgesichert werden.

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