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Ab jetzt digitaler Check-in am Klinikum

Nach erfolgreichem Pilotlauf kann die App nun auf die anderen RKH Kliniken übertragen werden – Daten lassen sich leichter organisieren

Am Klinikum Ludwigsburg kann man sich jetzt digital schon zu Hause oder direkt vor Ort registrieren. Foto: privat
Am Klinikum Ludwigsburg kann man sich jetzt digital schon zu Hause oder direkt vor Ort registrieren. Foto: privat

Ludwigsburg. Inzwischen ist es fast schon Alltag geworden. Gemäß Coronaverordnung sind nicht nur Gastronomiebetriebe, sondern auch Kliniken verpflichtet, ein Besucherregister zu führen. Dazu müssen unter anderem Namen und Kontaktdaten der Besucher erfasst werden, um im Ernstfall mögliche Infektionswege zurückverfolgen zu können. So müssen sich auch Besucher der RKH Kliniken registrieren, wenn sie die Klinik betreten.

Im Gegensatz zur Gastronomie werden ergänzend auch Fragen zum Gesundheitszustand gestellt. Während in den meisten Kliniken die Datenerfassung noch ausschließlich mit Kugelschreiber und Papier erfolgt, haben die RKH Kliniken an ihrem Standort in Ludwigsburg den Einsatz einer digitalen Lösung getestet, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Registrierung erfolgt mithilfe eines Webformulars über das eigene Smartphone oder kann im Vorfeld über einen Link auf der Homepage der RKH Kliniken erledigt werden.

Der digitale Check-in spart Zeit und die gewonnenen Daten lassen sich leichter organisieren. Der Datenschutz ist wie beim Ausfüllen eines Formulars in gleicher Weise gewährleistet, da die Daten fristgerecht wieder gelöscht werden, heißt es in der Meldung weiter.

Schnell und kontaktlos

„Einzelne Besucher melden sich über unsere Homepage im Vorfeld an, andere scannen in der Wartezone vor dem Klinikum mit ihrem Smartphone den auf einer Tafel abgebildeten QR-Code ab und registrieren sich noch vor Betreten des Hauses“, sagt Clara Röger vom Patientenmanagement, die für die Checkpoints in den RKH Kliniken zuständig ist. Das Prozedere zur Datenerfassung dauert für die Besucher nur wenige Augenblicke und ist kontaktlos. Nach dem Scan des QR-Codes oder Aufrufen des Links öffnet sich ein einfaches Formular, in dem man seine Daten eingeben kann. Die Daten werden auf einem gesicherten Server gespeichert und nach vier Wochen gelöscht. „Die elektronisch gespeicherten Daten werden wie die abgelegten Formulare nach derselben Frist entsorgt“, so Röger.

Der Pilotlauf der neuen Registrierungs-App war erfolgreich, so dass die App nun auch an allen anderen Standorten der RKH Kliniken eingesetzt wird.

An der Besucherregelung in den RKH Kliniken hat sich nichts geändert. Jeder Patient darf pro Tag einen Besucher für eine Stunde empfangen. Die genaue Besuchszeit bekommt er von der Station mitgeteilt, auf welcher der Patient liegt. Die Besuchszeiten im RKH Klinikum Ludwigsburg sind von 13 bis 18 Uhr, auf der Wöchnerinnenstation von 14 bis 16 Uhr.

Ausnahmeregelungen gibt es für Angehörige bei sterbenden Patienten und Patienten auf Palliativstationen, für Väter oder Begleitpersonen bei Geburten, für Eltern eines erkrankten Kindes sowie für Begleitpersonen bei Notfällen, älteren oder dementen Patienten und sonstiger dringender Notwendigkeit. (red)