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Andrea Sawatzki grüßt zum Fest

Videobotschaft der Schauspielerin – Kinofilm feiert im Oktober Premiere

Erinnert sich gerne an die „nette Atmosphäre in Besigheim“: Schauspielerin Andrea Sawatzki. Screenshot: kau
Erinnert sich gerne an die „nette Atmosphäre in Besigheim“: Schauspielerin Andrea Sawatzki. Screenshot: kau

Besigheim. Dass in Besigheim jetzt vier Tage gefeiert wird, hat sich bis nach Berlin herumgesprochen: Von dort schickt Schauspielerin Andrea Sawatzki eine kleine Grußbotschaft zum Winzerfest. „Ich würde gerne mit Ihnen anstoßen“, richtet sie sich an die Besigheimer und das feiernde Volk aus der Umgebung, allerdings sei sie derzeit in Berlin und drehe. Sie erinnere sich aber sehr gerne an die Zeit, als sie im vergangenen Jahr für die Dreharbeiten des Films „Zoros Solo“ in Besigheim war – „an die tollen Locations, an die Gastfreundschaft und an die nette Atmosphäre“.

Wieso damals hier gedreht wurde? Die Produzentin des Films ist Kathrin Tabler .– sie stammt aus Besigheim, ihre Familie lebt hier. Und da für den Kinofilm eine Kleinstadt im Schwäbischen gesucht wurde, fiel die Wahl letztlich auf Besigheim, das im Film allerdings „Liebigheim“ heißt. Auch in Bönnigheim und Ottmarsheim wurde damals gedreht (wir berichteten). Der Film erzählt die Geschichte des Flüchtlingsjungen Zoro, der seine Familie vereinen möchte. Er kommt mit Mutter und Schwestern in Liebigheim unter, sein Vater jedoch bleibt in Ungarn zurück. Als der Junge erfährt, dass der kirchliche Knabenchor unter Leitung der strengen Frau Lehmann (Sawatzki) zu einem Gesangswettbewerb nach Ungarn fährt, steht Zoros Entschluss fest: Er wird singen lernen und mitreisen.

Bei der Urauführung im Juni beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney begeisterte der Film Kritiker und Zuschauer. Jetzt kommt er in die Kinos: Am 24. Oktober feiert „Zoros Solo“ in Stuttgart Premiere – und Andrea Sawatzki zeigt ihn ihrer knapp dreiminütigen Videobotschaft, die auf der Internetplattform Youtube zu sehen ist, bereits einige Ausschnitte. Die Besigheimer Altstadtkulisse ist zu sehen, Spielszenen vor der Stadtkirche und in den Altstadtgassen sowie vor und in der Friedrich-Schelling-Schule, deren Gebäude die Filmcrew mehrere Tage zur Kulisse gemacht hat.

Und, sagt Andrea Sawatzki zum Schluss, sie hoffe sehr, „wir sehen uns im Kino wieder – und Sie haben noch viel Spaß beim Winzerfest“.

Internet: .bit.ly/besigheim

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