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Bürgerbegehren gegen Standort der Feuerwehr

Die Landwirte wehren sich auch mit Plakaten gegen die Pläne für den neuen Feuerwehr-Standort. Archivfoto: Ramona Theiss
Die Landwirte wehren sich auch mit Plakaten gegen die Pläne für den neuen Feuerwehr-Standort. Foto: Ramona Theiss

Möglingen. Möglingens Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer hat am Mittwoch eine Liste mit Unterschriften für ein Bürgerbegehren zum Feuerwehr-Standort im Langen Feld entgegengenommen. Den Initiatoren zufolge wenden sich damit mehr als 900 Bürger – formal wären knapp 600 Stimmen nötig – gegen die Pläne der Gemeinde, an der Landesstraße nach Stammheim eine Alternative zum derzeitigen Feuerwehrhaus zu errichten, das im Ortskern in beengten Verhältnissen untergebracht ist. Über eine fast 80 Ar große Fläche im Langen Feld hat die Gemeinde bereits eine Vorvereinbarung mit dem Eigentümer. Das brachte auch Landwirte auf, die sich gegen den Verlust von Ackerböden wehren und zudem weitere Ansiedelungen fürchten (wir berichteten).

Bürgermeisterin Schwaderer erklärte anlässlich des Termins: „Ich freue mich, wenn sich Bürgerinnen und Bürger aktiv und engagiert einbringen. Ich nehme die Unterschriften selbstverständlich und sehr gerne entgegen.“ Diese müssten nun noch formal geprüft werden.

Sie betonte aber auch: „In den vergangenen vier Jahren haben Verwaltung und Gemeinderat öffentlich und transparent das Projekt Feuerwehrstandort beraten, geplant und entschieden. Es gab weitgehende Analysen möglicher Standorte und jetzt eine wirklich sehr gute Lösung.“ Dahinter stünde nicht nur die große Mehrheit des Rats, sondern man sei bei der Planung auch mit der Feuerwehr „erheblich weitergekommen“.

Nun muss der Gemeinderat, nach Anhörung der Vertrauenspersonen, bis spätestens Anfang Oktober über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entscheiden, so Schwaderer.

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