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Bundesliga-Mix

Marc St. Jean.Foto: Baumann
Marc St. Jean. Foto: Baumann

Nach dem 4:2-Heimsieg der Bietigheim Steelers in der Deutschen Eishockeyliga 2 feierten und alberten die Spieler der Steelers auch noch lange nach Spielende mit den eigenen Fans. Spätestens dabei wurde deutlich, wie wichtig der Sieg am vergangenen Sonntag gegen die Füchse war, nach dem die Ellentäler nun auf dem achten Rang der DEL.2 stehen und den Abstand auf die Play-down-Ränge vergrößerten. „Das war ein ganz wichtiger Sieg. Wir haben drei Punkte gegen eine kämpferisch starke Mannschaft geholt“, sagte Trainer Marc St. Jean nach der Partie. Kämpferisch – das trifft es ganz gut, was sich in den 60 Minuten zuvor auf dem Eis abgespielt hat. Die für beide Teams wichtige Partie war geprägt von harten Checks und etlichen Nickligkeiten zwischen den Spielern. „Beide Teams haben sehr hart gespielt“, stellte auch Füchse-Coach Corey Neilson fest. Zwar war er mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, gewonnen habe am Ende aber das abgezocktere Team aus Bietigheim: „Die Steelers haben sehr gut verteidigt und sehr gute Angriffe gefahren. Diesmal hatten sie das bessere Ende für sich“, so Neilson, dessen Team als Tabellenelfter vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat.

Zurück im Rennen

Dem rettenden Ufer ist auch die SG BBM Bietigheim wieder ziemlich nahe. Wobei das für den Handball-Zweitligisten die Aufstiegsplätze eins und zwei bedeutet. Mit dem klaren Ziel direkter Wiederaufstieg waren die Bietigheimer in die Saison gegangen, verpatzten den Start aber gewaltig. Nach dem knappen 32:21-Sieg bei Mitkonkurrent TuSEM Essen ist die SG nur noch zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Es zeigt sich: Ruhe zahlt sich aus. Zwischenzeitlich kam Bietigheim der Abstiegszone gefährlich nah, startete dann aber eine Siegesserie.

Ruhe war auch am Freitag gegen Essen der Schlüssel zum Erfolg. „Wie sind nicht in Stress geraten“, sagte Trainer Hannes Jón Jónsson, denn in der 38. Minute lag sein Team mit fünf Toren zurück. Ein Extralob bekam dabei Dominik Claus, der sieben Tore erzielte. „Mausi war unglaublich stark.“ Der entscheidende Treffer gelang dann Jonas Link vier Sekunden vor Spielende – es war die bis dahin einzige Führung für die SG. Entsprechend groß war der Jubel. Entsprechend gut war die Stimmung auf der Heimfahrt.

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