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Das Großprojekt kommt gut voran

Ein in finanzieller und baulicher Hinsicht richtiges Großprojekt stemmt die Evangelische Heimstiftung derzeit in Besigheim: Fünf Neubauten werden auf dem Areal des Robert-Breuning-Stifts errichtet, in denen später unter anderem altersgerechte Wohnungen untergebracht sind. Bislang läuft alles nach Plan.

Es gibt einiges zu sehen – und zu tun: Eine Tiefgarage und fünf Neubauten entstehen am Robert-Breuning-Stift. Foto: Ramona Theiss
Es gibt einiges zu sehen – und zu tun: Eine Tiefgarage und fünf Neubauten entstehen am Robert-Breuning-Stift. Foto: Ramona Theiss

Besigheim. Der rote Kran ist weithin sichtbar. Das liegt nicht nur an der Größe dieses Arbeitsgeräts, sondern auch an der Lage seines Einsatzortes: Das Robert-Breuning-Stift (RBS) im Besigheimer Wohngebiet Bülzen liegt auf einer leichten Anhöhe. Unter dem Kran herrscht reges Treiben. Kein Wunder, schließlich gilt es, einen Zeitplan einzuhalten. Ende 2022, so die Planung der Evangelischen Heimstiftung, sollen die Neubauten fertig sein.

Wie mehrfach berichtet, soll mit dem Projekt die konzeptionelle Neuausrichtung der Heimstiftung beziehungsweise des Robert-Breuning-Stifts weitergehen. Den Anfang machte 2018 der Neubau für die „Junge Intensivpflege“, ein Spezialbereich des RBS mit eigenem Versorgungstrakt für die Pflege und Betreuung von Wachkomapatienten, Menschen mit apallischem Syndrom und Menschen, die künstlich beatmet werden müssen. Und nun geht es an die nächste Aufgabe: Insgesamt 65 altersgerechte, betreute Wohnungen werden in den fünf vierstöckigen Häusern entstehen, 30 davon als Zweibettwohnungen, die für Paare geeignet sind. Ein Drittel der Wohnungen, also 21, sind für pflegebedürftige Menschen vorgesehen. Zudem sollen die Tagespflege, die Mobilen Dienste und eine öffentliche Arztpraxis im verbundenen Erdgeschoss zweier Häuser einziehen.

Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte sich das Gelände in eine Großbaustelle verwandelt. Das Bestandsgebäude Bülzenstraße 1, in dem mehr als 20 betreute Wohnungen untergebracht waren, wurde abgerissen, um Platz für die Neubauten zu schaffen. „Wir liegen momentan im Zeitplan“, sagt Dr. Alexandra Heizereder, Pressesprecherin der Evangelischen Heimstiftung. Die Aushebung sei abgeschlossen; die Bodenplatten würden aufgetragen beziehungsweise werde dort, wo die Gebäude später unterkellert sein werden, noch gebaut. Denn unter den Neubauten entsteht eine Tiefgarage.

Es sei ein „Riesenbauprojekt“, sagt Heizereder. Das bezieht sie zum einen auf die rund 19 Millionen Euro, die investiert werden, zum anderen auf die Arbeiten grundsätzlich. „Momentan sind wir in einer Bauphase, in der es relativ konstant läuft.“ Das heißt: Größere Überraschungen seien jetzt nicht zu erwarten.

Aber natürlich weiß auch die Pressesprecherin von den generellen Liefer- und Materialschwierigkeiten auf Baustellen. Doch bis jetzt klappe alles. „Wir haben es schon so lange geplant und wir haben unsere Partner, mit denen wir bereits seit Jahren zusammenarbeiten“, erklärt Alexandra Heizereder ihre Zuversicht. In den nächsten Monaten würden nach und nach die Geschosse der Neubauten errichtet.

Diese Fortschritte werden auch aus nächster Nähe mit Interesse verfolgt. Damit sind nicht nur die Nachbarn im Wohngebiet gemeint, sondern gerade auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Robert-Breuning-Stifts, deren Haus ja direkt neben der Baustelle steht. Sie müssen also nur aus dem Fenster blicken oder vor die Tür treten, um sich ein Bild vom Arbeitsfortgang zu machen. „Das ist eine interessante Abwechslung“, sagt RBS-Hausdirektorin Elke Eckert.

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