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Hockey

Der HCL sendet ein kräftiges Lebenszeichen

Der HC Ludwigsburg ist mit einem Turnier zurück in den Hockeyspielbetrieb gestartet. Der Verein wertet die Veranstaltung als Erfolg auf und neben dem Platz.

Einen Schritt schneller: Ludwigsburgs Jonas Fischer (rot) gegen Heilbronn. Foto: Baumann
Einen Schritt schneller: Ludwigsburgs Jonas Fischer (rot) gegen Heilbronn. Foto: Baumann

Ludwigsburg. „Die Spieler waren happy, die Schiedsrichter waren happy, die Zuschauer waren happy“, so lautete das Fazit von Trainer Daniel Weißer zum Württemberg Coronapokal des HC Ludwigsburg. Der Hockeyclub hatte mehrere Teams aus der Region eingeladen und an drei Samstagen ein Turnier ausgespielt. Dass die Ludwigsburger mit Männern und Frauen als Sieger vom Platz gingen, rundete die positive Bilanz ab.

Am Männerturnier hatten 12 Teams teilgenommen. Je nach Ligazugehörigkeit stiegen die Mannschaften ein. Den Anfang machten vor zwei Wochen die Verbandsligisten TSV Ludwigsburg, HC LudwigsburgIII, Villingen-Schwenningen und der Heidenheimer SB. Die beiden besten Teams der ersten Runde – HCL III und der TSV – qualifizierten sich für das zweite Wochennde. Dabei kamen die TSG Heilbronn, der VfB Stuttgart, der SSV Ulm, die Stuttgarter Kickers II (alle Oberliga) und der SV Böblingen (2. Regionalliga) hinzu.

Für den Finaltag vergangenes Wochenende qualifizierten sich Heilbronn und die Kickers II. Die beiden 2.Bundesligisten Stuttgarter Kickers und HCL waren gesetzt. Im ersten Halbfinale besiegte Ludwigsburg die TSG Heilbronn mit 6:2. „Die Heilbronner haben gezeigt, dass sie als Team den nächsten Schritt gemacht haben. Da sind einige talentierte Spieler dabei.“, lobte Weißer das Überraschungsteam. Auch mit seiner Mannschaft war er zufrieden: „Die jungen Spieler haben sich super gezeigt.“ Besonders die beiden Ludwigsburger U16-Nationalspieler Bruno Laumann und Florian Bauer hätten sich gut eingebracht.

Ebenfalls positiv in Erscheinung trat der 28-jährige Philip Bleibaum, der vom HTC Würzburg kam. Im Finale gewann Ludwigsburg mit 4:3 gegen den Rivalen Kickers. „Im Endspiel ging es richtig ab, aber es war mega fair“, betonte Weißer.

Auch bei den Frauen siegte der HCL überraschend. Mit je einem Sieg gegen den Zweitligisten Bietigheimer HTC und den Regionalligisten Stuttgarter Kickers setzte sich Oberligist Ludwigsburg durch. „Man hat bei gesehen, dass wir keine normale Oberligamannschaft haben, sondern eine sehr talentierte Truppe, mit der wir in einem Jahr Zweitliganiveau erreichen können“, sagte Weißer. Die Rückrunde der Feldsaison wurde aufgrund der Coronakrise auf September verschoben. Dann geht es für die HCL-Männer in der zweiten Liga weiter. Bei den Frauen steht derTerminplan noch nicht fest.

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