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Der TSV hat die Niederlage von 2014 nicht vergessen

Affalterbach trifft am Sonntag im Fußball-Bezirkspokalfinale auf den AKV Ludwigsburg

Starker Rückhalt im Tor des TSV Affalterbach: der 32-jährige Kapitän Marcel Volz.Foto: Baumann
Starker Rückhalt im Tor des TSV Affalterbach: der 32-jährige Kapitän Marcel Volz. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Der heutige Co-Trainer des TSV Affalterbach, Michael Heinzelmann, hat das Fußball-Bezirkspokalfinale von 2014 noch genau im Kopf. „Vor sechs Jahren standen wir schon einmal im Pokalfinale. Damals haben wir durch ein Gegentor in der der 119. Minute gegen den VfB Neckarrems 2 verloren“, erinnert er sich an den späten Nackenschlag. Am Sonntag (17 Uhr) hat der TSV Affalterbach die Möglichkeit, die bittere Finalniederlage von 2014 vergessen zu machen. Im Bezirkspokalfinale der Saison 2019/20 trifft der A-Ligist auf den Bezirksligisten AKV Ludwigsburg. „Ich würde es der Mannschaft von Herzen gönnen, dass sie nach dem Erlebnis von damals nun den Titel holen kann“, sagt Heinzelmann.

Außenseiter mit Mut

Zwar ist sich der TSV seiner Außenseiterrolle bewusst, Mut macht dem A-Ligisten allerdings der Heimvorteil im Finale. „Das ist sicher gut für uns“, blickt Heinzelmann voraus. Wegen der Corona-Pandemie werden maximal 500 Zuschauer zum Pokalfinale zugelassen.

Wenn es nach Heinzelmann ginge, werden diese dann sehen, wie der TSV Affalterbach nach dem Halbfinalsieg gegen den TV Aldingen auch dem nächsten Bezirksligisten ein Bein stellt. „Da hatten wir aber auch das nötige Glück“, blickt Heinzelmann auf den 2:1-Sieg gegen den TVA zurück. Im Halbfinale vergangenes Wochenende überzeugte im Tor erneut der starke Keeper Marcel Volz, der bereits beim 0:1 gegen Neckarrems vor sechs Jahren zwischen den Pfosten stand.

Verzichten muss der TSV Affalterbach am Sonntag auf seinen Trainer. Mauro Pedace ist derzeit im Urlaub und wird das Finale verpassen. Dort wartet mit dem AKV Ludwigsburg ein sehr spielstarker Bezirksligist. „Die haben eine bärenstarke Mannschaft“, warnt Pedace-Vertreter Heinzelmann besonders vor dem gefährlichen Angriff der Gäste. „Die sind sehr offensiv ausgerichtet“, so der Co-Trainer über den AKV, der in der wegen Corona vorzeitig abgebrochenen Saison mit 55 Toren in 18 Spielen den zweitbesten Angriff der Bezirksliga stellte und auf Rang fünf der Tabelle lag. Im Halbfinale gewann der AKV Ligakonkurrent TSV Phönix Lomersheim mit 3:1.

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