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Feuerwehr beseitigt Gewitterfolgen

Die umgestürzten Bäume müssen bearbeitet werden.Foto: Feuerwehr Affalterbach
Die umgestürzten Bäume müssen bearbeitet werden.Foto: Feuerwehr Affalterbach
Einsätze der Feuerwehr nach Tief „Kurt“ – Auch Drehleiter Marbach im Einsatz

Affalterbach. Am Sonntagnachmittag zog das Tief „Kurt“ über Baden-Württemberg und streifte dabei auch das Gebiet der Gemeinde Affalterbach. Aufgrund der Unwetterlage war die Feuerwehr der Gemeinde Affalterbach ab 17.05 Uhr im Einsatz. Während die Entwicklung der Situation im Feuerwehrhaus beobachtet und koordiniert sowie eingehende Einsatzaufträge priorisiert wurden, mussten am Sonntagnachmittag elf und am Montagmorgen ab 07.49 Uhr drei weitere Einsatzstellen von der Feuerwehr angefahren werden. Neben überfluteten Fahrbahnen lag der Einsatzschwerpunkt auf umgestürzten Bäumen, die von der Feuerwehr beseitigt werden mussten, um Gefahren für den Straßenverkehr und Fußgänger zu vermeiden. Da es unwetterbedingt auch zu einem Stromausfall gekommen war, gestaltete sich die Koordination der Einsätze aufwendiger als sonst üblich. Die Syna GmbH berichtet von einem Stromausfall am Sonntagnachmittag gegen 16.30 Uhr in Teilen von Burgstall-Burgstetten, Affalterbach, Erbstetten-Burgstetten, Kirchberg, Leutenbach und Weiler zum Stein. Durch Netzumschaltungen seien aber die betroffenen Gemeinden bis 18.10 Uhr wieder mit Strom versorgt gewesen.

Die Feuerwehr Affalterbach war am Sonntag mit 20 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen bis 23 Uhr und am Montag mit zehn Feuerwehrangehörigen und zwei Fahrzeugen bis 11 Uhr im Einsatz, an zwei Einsatzstellen war am Sonntag darüber hinaus der Einsatz der Drehleiter von der Feuerwehr Marbach notwendig. Das Polizeirevier Marbach war in die Einsatzlage ebenso eingebunden wie die Bürgermeister-Stellvertreter Helmut Rikker und Andreas Neuweiler. Die Feuerwehr warnt auch für die kommenden Tage vor der Gefahr durch abbrechende Äste in bewaldeten Gebieten und weist darauf hin, bei gefahrdrohenden Zuständen die Feuerwehr über den Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst112 zu verständigen. (red)