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Freizeitareal für alle Altersklassen

Manche konnten es offenbar gar nicht mehr erwarten: Schon bevor der neu gestaltete Spiel- und Freizeitbereich an der Neckarkanalstraße in Aldingen gestern offiziell freigegeben wurde, hatten ihn einige Mütter mit ihren Kindern in Beschlag genommen. Das Urteil zweier Jungs: „Echt super hier!“

Oberbürgermeister Dirk Schönberger (Mitte), Bürgermeisterin Birgit Priebe (rechts) sowie Vertreter der Stadtverwaltung, des Planungsbüros und der Baufirma am Kletterturm, der eigentlich für Kleinkinder gedacht ist. Im Hintergrund sieht man den neuen
Oberbürgermeister Dirk Schönberger (Mitte), Bürgermeisterin Birgit Priebe (rechts) sowie Vertreter der Stadtverwaltung, des Planungsbüros und der Baufirma am Kletterturm, der eigentlich für Kleinkinder gedacht ist. Im Hintergrund sieht man den neuen Sportplatz. Foto: Holm Wolschendorf

REMSECK. Bürgermeisterin Birgit Priebe zog schnell mal die Schuhe aus und hüpfte auf dem Trampolin herum. Oberbürgermeister Dirk Schönberger versuchte sich derweil auf der Slackline. Und Christian Rygol, Leiter des Fachbereichs städtische Infrastruktur, zeigte sein Können im Weitsprung. Alle hatten sichtlich ihren Spaß bei der offiziellen Eröffnung des neu angelegten Spiel- und Sportareals zwischen den beiden Fußballplätzen des TV Aldingen. Rund 450000 Euro hat sich die Stadt das Projekt kosten lassen.

Große Bäume spenden Schatten

Geplant hat das rund 5380 Quadratmeter große Freizeitareal das Stuttgarter Ingenieurbüro Winkler & Boje, das sich auf Spielflächen spezialisiert und vor rund drei Jahren auch schon den Spielplatz am Neckardamm in der Neckargröninger Wasenstraße auf Vordermann gebracht hat.

In den vergangenen Monaten wurde nun das Gelände in der Aldinger Neckarkanalstraße rundum erneuert. Unter großen, schattenspendenden Bäumen befindet sich der Kleinkindbereich mit Kletterturm, Schaukel und Rutschbahn sowie Tischen und Bänken zum Verweilen. Für die Größeren gibt es nicht weit davon entfernt eine Tischtennisplatte, eine Slackline und eine Station zum Gewichtheben. Aus dem alten Kunststoffspielfeld wurden zwei Allwetter-Sportbereiche gemacht: Auf dem einen kann gekickt, auf dem anderen Basketball gespielt werden. Für die benachbarten Schulen stehen eine Weitsprung- und eine Kugelstoßanlage zur Verfügung. Letztere kann auch als Boulefeld genutzt werden. In das neue Freizeitgelände integriert wurden die schon bestehenden Fünf-Esslinger-Stationen, die vor allem für die ältere Generation gedacht sind.

Projekt noch nicht abgeschlossen

„Für alle Generationen gibt es etwas. Das ist eine runde Sache“, sagte der OB. Das investierte Geld sei gut angelegt. Dieser Meinung waren auch Emirhan (12) und Ahmed (11), die das neue Kunststoffspielfeld gestern Vormittag bereits vor der offiziellen Einweihung gründlich unter die Lupe genommen und für gut befunden hatten.

Der Freizeitbereich an der Neckarkanalstraße soll künftig noch weiter ausgebaut werden. Wann das Projekt fortgesetzt werden kann, ist angesichts der coronabedingten finanziellen Herausforderungen, die derzeit alle Kommunen meistern müssen, allerdings noch offen.

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