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Fußball-Oberliga

FSV 08 erwartet gegen Pforzheim Geduldsspiel

Zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Oberliga will der FSV 08 Bissingen im Heimspiel gegen den 1. CfR Pforzheim am Samstag (14 Uhr) weiter in der Erfolgsspur bleiben. Bereits am heutigen Freitag (19 Uhr) gastiert der SGV Freiberg bei der Neckarsulmer Sport-Union.

Zurück im Bissinger Tor: Sven Burkardt.Foro: Baumann
Zurück im Bissinger Tor: Sven Burkardt.Foro: Baumann

Bietigheim-Bissingen/Freiberg. Beim 3:0-Erfolg zuletzt gegen den 1. Göppinger SV blieb der FSV 08 Bissingen erstmals in dieser Runde ohne Gegentreffer. Dabei kehrte der 36-jährige Sven Burkhardt nach sieben Wochen wieder zwischen die Pfosten zurück. „Die Mannschaft ist von Minute zu Minute sicherer geworden und hat mehr Selbstvertrauen bekommen“, lobt Bissingens Coach Alfonso Garcia.

Pforzheim ist nach einem guten Saisonstart durch zuletzt fünf sieglose Begegnungen, bei denen sie nur zwei Punkte holten, bis auf den elften Platz abgerutscht. Beim 1:3 im Hinspiel kassierten die Bissinger im neunten Vergleich gegen sie ihre erste Niederlage. „Wir haben gegen Pforzheim noch was gutzumachen“, sagt Garcia.

Die Gäste stellen mit nur 14 Gegentoren die beste Hintermannschaft der Oberliga. Mit Stanley Ratifo und Fabian Czaker verfügen sie für Garcia über zwei Vollblutstürmer. „Pforzheim hat eine robuste Truppe“, betont Garcia. Er rechnet wie schon gegen Göppingen wieder mit einem Geduldspiel gegen die defensiv sehr starken Gäste.

Ballbesitz und Spiel nach vorne

„Wir müssen viel Ballbesitz haben und immer wieder schnell nach vorne spielen“, fordert der Bissinger Trainer. Personell kann er wieder auf Mario Di Biccari, Patrick Milchraum, Yannick Toth und Duc Thanh Ngo zurückgreifen wobei alle noch nicht für die Startelf infrage kommen. Weiterhin stehen Kapitän Marius Kunde, Mert Okar und Moritz Haile nicht zur Verfügung. Aus der zweiten Mannschaft rückt Tim Kainz in den Kader auf.

Im Nachbarschaftsduell müssen die Freiberger bereits heute in Neckarsulm antreten. Für die Partie wurde eine gemeinsame Aktion „Wir brennen für die Oberliga“ ausgerufen. Vor dem Anpfiff erhalten die Zuschauer daher Wunderkerzen. Der Trainerwechsel hat bei den Freibergern noch nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Auch beim Einstand von Milorad Pilipovic hielt die Gegentorflut weiter an.

Durch die 2:6-Klatsche gegen den VfB Stuttgart II hat die Schießbude der Liga in den letzten vier Spielen 21 Tore hinnehmen müssen. Nach der vierten Pleite hintereinander trennen die Freiberger nur noch drei Zähler vor dem ersten Abstiegsrang, den momentan Neckarsulm innehat. Auch der kampfstarke Gegner steckt gerade in einer Formkrise und holte aus den letzten sechs Begegnungen nur ein mageres Pünktchen. Pilipovic war trotz deren 0:3-Niederlage bei den Stuttgarter Kickers von ihrer engagierten Leistung überrascht. „Es treffen zwei angeschlagene Boxer aufeinander. Neckarsulm spielt sehr aggressiv. Da dürfen wir uns nicht in das Schneckenhaus zurückziehen, sondern müssen mit den gleichen Mitteln dagegenhalten“, analysiert Pilipovic.

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