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Gleich beim Debüt ein Weltrekord

Frankfurt, Wien, New York und zwei Weltrekorde in München waren noch nicht genug. Autor und Vortragsredner Hermann Scherer brach mit insgesamt 58 Teilnehmern bei seiner internationalen Spaeker-Slam jetzt erneut seinen aufgestellten Rekord. Eine der Teilnehmerinnern war Beate Buck aus Kornwestheim. Als Neuling in der Branche und Autorin hielt sie einen Impulsvortrag zum Thema Sichtbarkeit.

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Ludwigsburg.  

Sie begann mit dem Satz: „Was nützt es, gut zu sein, wenn es keiner weiß?“ Sie machte den Zuschauern bewusst, dass Sichtbarkeit nur durch das eigenständige Handeln möglich ist. Sie forderte dazu auf stärker Chancen und Möglichkeiten wahrzunehmen und keine Angst vor Neuland zu haben. Sie ermutigte anhand ihrer eigenen Geschichte die Zuhörer zum Handeln.

 

Der Hintergrund: Eines Tages erhielt Beate Buck eine E-Mail, deren Inhalt ihr bisheriges Leben als berufstätige Mutter ordentlich durcheinanderwirbelte. Sie lautete: „Liebe Frau Buck, es wird Zeit, dass Sie ein Buch schreiben ...“ Sie war im ersten Augenblick geschockt, denn ein Buch zu schreiben, stand nicht auf ihrer To-do-Liste. Ihr erster Gedanke war: „Ich habe keine Zeit!“ Gemeinsam mit Ihrem Mann führt sie in Kornwestheim einen Handwerksbetrieb. Die Gratwanderung zwischen Familie, Firma und dem eigenen Ich, lässt bekanntlich nicht viele Freiräume zu.

 

In ihrem Vortrag verdeutlichte Beate Buck den Zuhörern, dass das innere Brennen für eine Tätigkeit die Kraft gibt Projekte anzugehen, auch wenn sie im ersten Augenblick nicht möglich scheinen.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Buch Realität werden würde, lag ihren eigenen Einschätzungen nach bei einem Prozent. Das hielt sie aber nicht davon ab, es zu schreiben. Sie hat es geschafft. Ihr Sachbuch „Nicht hoffen, sondern handeln“ wurde im Juli 2017 veröffentlicht.

 

Nun betrat sie als Speakerin die große Bühne. Ihr Vortrag trug zu einem inhaltsdichten Abend voller Impulse und Erkenntnisse bei. Dabei tickte die Uhr gnadenlos: Denn beim Slam hatte jeder Teilnehmer exakt fünf Minuten Zeit, um Publikum und Jury von sich zu überzeugen. Gefragt war Talent, Rhetorik, Timing, Emotion und eine gute Verbindung zum Publikum.

 

Um das straffe Programm durchzuziehen, fand ein fliegender Referentenwechsel statt. Nach Ablauf der Zeit setzte Applaus ein, egal, ob der Vortrag oder Satz beendet war. Diese harte zeitliche Grenze erweist sich stets als echte Herausforderung. Für die Speaker bedeutet dies natürlich volle Konzentration und hohe Anspannung.

 

Nach fünf Stunden war es dann geschafft. Mit dem 58. Teilnehmer wurde der neue internationale Speaker-Slam-Weltrekord aufgestellt. (red)