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Gute Nerven auf A 81 und B 10 nötig

Das wird wohl nicht ohne Verkehrsbehinderungen über die Bühne gehen: Die B 10 und die A 81 bekommen in den nächsten Wochen einen neuen Asphalt – und in Möglingen verändert die Autobahnauffahrt weiter ihr Gesicht.

Autobahnauffahrt in Möglingen: Am kommenden Montag geht der Umbau hier in die zweite Phase. Er soll bis Ende September dauern. Auf der A 81 wird die Fahrbahndecke erneuert. Foto: Holm Wolschendorf
Autobahnauffahrt in Möglingen: Am kommenden Montag geht der Umbau hier in die zweite Phase. Er soll bis Ende September dauern. Auf der A 81 wird die Fahrbahndecke erneuert. Foto: Holm Wolschendorf

Kreis Ludwigsburg. Freitagabend auf der B10 zwischen Schwieberdingen, der Autobahnauffahrt Zuffenhausen und dem Stuttgarter Ortsteil Neuwirtshaus. Bauarbeiter leisten Vorarbeiten für ein Straßenbauprojekt der Größe XXL, das die Autofahrer wohl bis in den Oktober begleiten wird: die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Müllerheim und der A81-Anschlussstelle auf rund einem Kilometer Länge in beiden Fahrtrichtungen. Danach ist nach Angaben des Stuttgarter Regierungspräsidiums (RP) ein Verflechtungsstreifen von Neuwirtshaus bis zur Auffahrt der B10 auf die Autobahn Richtung Heilbronn geplant. Das Projekt schlägt mit rund 2,8 Millionen Euro zu Buche – und soll den Verkehrsfluss verbessern.

Doch bereits am Freitagabend kam es offenbar schon zu Behinderungen, weil immer wieder halbseitige Fahrbahnsperrungen nötig wurden. Das RP lässt ausrichten: „Um die Beeinträchtigungen zu reduzieren, wird die Bauzeit durch Einrichtung einer Sechs-Tage-Woche so weit wie möglich verkürzt.“

Richtig los geht es aber erst in den kommenden Tagen. Am Dienstag beginnen die Vorbereitungen für den Umbau des Knotens Neuwirtshaus. Dazu ist laut RP die Sperrung der Linksabbiegespur von der B10-Auffahrt nach Stammheim für vier Tage nötig. Am 3. August startet dann voraussichtlich die Sanierung der Fahrbahnen zwischen den Anschlussstellen Zuffenhausen und Müllerheim. Für Autofahrer steht in beiden Richtungen nur noch eine Spur zu Verfügung, teilt die Behörde mit. Außerdem soll ein Tempolimit von 60 beziehungsweise 80 Stundenkilometer her. Diese Arbeiten dauern wohl drei Wochen. Danach ist der Verflechtungsstreifen an der Reihe.

Wenige Kilometer weiter wartet auf die Autofahrer die nächste Geduldsprobe – und zwar in Möglingen an der A81-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd. Dort beginnt am kommenden Montag die zweite Bauphase, um den Knotenpunkt zu erweitern und die Westrandstraße nach Ludwigsburg anzuschließen (wir berichteten mehrfach). Das Vorhaben kostet nach Angaben des Stuttgarter Regierungspräsidiums um die 3,4 Millionen Euro und soll bis Ende September durchgezogen werden.

Ohne Komplikationen für die Autofahrer wird es wohl ebenfalls nicht über die Bühne gehen. Bereits an diesem Samstag stehen Vorarbeiten auf dem Programm, teilt die Behörde mit. Ab Sonntag müsse die Ein- und Ausfahrt der A81-Anschlussstelle in Richtung Heilbronn voll gesperrt werden. Der Verkehr werde über Ludwigsburg-Nord umgeleitet. Auf der Ortsumgehung sollen in Richtung Möglingen weiterhin zwei Spuren zur Verfügung stehen, nach Ludwigsburg nur eine.

Und da wäre ja noch die temporäre Freigabe des Seitenstreifens auf der A81 zwischen Zuffenhausen und Ludwigsburg-Süd, die nun endlich kommen soll. Dafür müssen aber erst einmal vom kommenden Dienstag an die Fahrbahndecke bis mutmaßlich Ende September auf einer Länge von rund 4,1 Kilometern erneuert sowie drei Nothaltebuchten in Richtung Heilbronn gebaut werden. Die Kosten: 3,7 Millionen Euro. Gelbe Markierungen für die drei verengten Fahrbahnen und Betonschutzwände sind schon da.

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