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Verbandsliga

Heimerdingen setzt seinen Aufwärtstrend fort

In der Fußball-Verbandsliga hat der TSV Heimerdingen mit einem 2:0 gegen den VfL Pfullingen seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und ist nun punktgleich mit dem Relegationsrang. Zappenduster sieht es dagegen beim VfB Neckarrems nach dem 0:2 in Sindelfingen aus.

Hat gut lachen: Heimerdingens Coach Holger Ludwig.Foto: bm
Hat gut lachen: Heimerdingens Coach Holger Ludwig. Foto: bm

Heimerdingen/Sindelfingen. Ihren vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen feierten die Heimerdinger mit dem 2:0 gegen den VfL Pfullingen.

„Der Gegner hatte zwar mehr Ballbesitz, aber das war so gewollt“, berichtete TSV-Trainer Holger Ludwig. Aus defensiver Grundausrichtung heraus war seine Elf gefährlicher und ging vor der Pause durch Daniel Rifferts Elfmeter in Führung (36.). Michele Ancona war gefoult worden.

Gleich nach Wiederanpfiff flog Pfullingens Torwart nach Notbremse vom Platz. „Wir haben es dann in Überzahl aber nicht geschafft, unsere Angriffe zu Ende zu spielen“, kritisierte Ludwig später. Da sein Team aber konzentriert verteidigte, kam man kaum in brenzlige Situationen, ehe Matthias Kolb das erlösende 2:0 gelang.

Heimerdingen: Riesch – Geppert, Schlichting, Riffert, Pellegrino – Coelho, Di Matteo, Bitzer, Grau (76. Kolb) – M. Ancona (79. Stampete), Prkacin (63. M. Öztürk).

Tore: 1:0 Riffert (36., Elfmeter), 2:0 Kolb (90.). Schiedsrichter: Prigan (Deizisau), Zuschauer: 120.

Heilfroh über die Winterpause ist Trainer Markus Koch vom VfB Neckarrems nach dem 0:2 beim VfL Sindelfingen. „Mental geht gerade gar nichts.

Jetzt können wir uns wenigstens neu sortieren“, befand er nach einer miserablen Halbsaison, die man als Drittletzter abschließt. In Sindelfingen spielte der VfB eine Stunde lang in Überzahl, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Schon nach fünf Minuten sah VfL-Kapitän Fabian Rupp den roten Karton. „Damit lag doch alles für unseren Dreier da“, stöhnte Koch hinterher. Stattdessen entspann sich ein zähes Spiel:

Dezimierte Hausherren standen tief, dem VfB fiel wenig ein. Nach der Pause leitete dann ein Blackout Pero Mamics die Pleite ein: Seine Kopfballrückgabe geriet zu kurz und somit zur Vorlage zum 1:0 (56.). Spätestens jetzt kehrte Unruhe beim VfB ein, die Sindelfingen zur 2:0-Entscheidung nutzte (70.).

Neckarrems: Rodrigues – Fota, Mamic, Ruckh, Ahmeti (61. Riedlinger) – Läubin (44. Del Genio), Karthein (74. Pescione), Rief – Ribeiro, Kenniche, Slawig (61. Spiegelhalter).

Tore: 1:0 Glotzmann (56.), 2:0 Solis (70.). – Schiedsrichter: Woldai (Bonlanden).– Zuschauer: 150.

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