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Katis Trends
Klamotten des Übergangs

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Kennen Sie die Zwiebel-Taktik? Sie wird in Übergangsjahreszeiten eingesetzt, wenn es z.B. nicht mehr Winter, aber noch nicht Frühling ist. Dass im aktuellen Jahr nach Winterende ohne Übergang quasi die Eiszeit angebrochen ist, spielt jetzt keine Rolle. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.

Die Zwiebel-Taktik bezieht sich hauptsächlich auf die Oberbekleidung und setzt mehrere Schichten davon voraus. Je wärmer das Wetter im Laufe des Tages wird, desto mehr Kleidungsstücke kann man von sich „herunterschälen“. Die populärsten Kandidaten habe ich in einem bunten Frühlingsstrauß gesammelt:

Die Strickjacke: Ein unersetzlicher Allrounder, gehört in die Garderobe jeder Jahreszeit. In den wärmeren Frühlingstagen bietet sich eine große Auswahl an Strickjacken aus dünnerer Baumwolle, die Farbtöne gehen von Pastell bis schrillem Grün oder Pink. Mit einem kurzarmigen oder ärmellosen Pulli aus dem gleichen Strickstoff und mit der gleichen Farbe avanciert die Zusammenstellung zu einem lässig-eleganten Twinset.  

{CONTENT}Der Trenchcoat: Die ca. vor 150 Jahren für die Armee entwickelte Jacke wurde schon längst entmilitarisiert und heute ist sie von der weiblichen Garderobe nicht mehr wegzudenken. Ihre schlanke, taillierte Form verdankt sie dem militärischen Ursprung, da sie dem Träger dadurch gute Beweglichkeit sicherte. Heute unterstreicht diese Form eher die Weiblichkeit dieses Klassikers. Bitte möglichst nie mit langem Glockenrock tragen, sonst riskiert man einen Zucchiniblüte-Look. Bleistiftröcke und Zigarettenhosen sind ideale Ergänzungen.     

Die Jeansjacke: Vom Alter her kann sie dem Trenchcoat die Hand reichen. Sie hat auch keine vornehme Herkunft: den Goldgräbern hat der Erfinder Levi Strauss aus dem strapazierfähigen Baumwollstoff erst Hosen, dann später Jacken genäht. Zählt zu den ewigen Klassikern, manchmal gerät sie in den Hintergrund, in der aktuellen Saison erfreut sie sich aber einer Renaissance. Neben dem klassischen „Blue Denim“ gibt es sie jetzt in allen Frühlingsfarben, sogar mit Blumenmuster.

Die Daunenweste: Wie es auch Sommerdaunendecken gibt, gibt es Westen mit Federfüllung für die wärmere Jahreszeit. Je weniger Daunen in die Steppkämmerchen eingenäht sind, desto leichter ist dieses praktische, ärmellose Kleidungsstück. Obwohl sie ziemlich sportlich wirkt, mit einem Jeansrock und bunten Strümpfen kann man das streng Sportliche auflockern.

Als Letztes möchte ich unbedingt die Urmutter aller Übergangsschuhe erwähnen: die Stiefeletten. Sie kommen gleich nach den Stiefeln und noch vor den Pumps zum Einsatz. Sie begleiten die Tage, an denen das Wetter sich noch nicht entscheiden kann, was es eigentlich will. Wir wissen es aber. Wir wollen endlich Frühling! 

 

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