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Energiehelden

Letztes Treffen im Internet

Coaching der Energiehelden zum Thema Müll – Referentin der AVL erklärt Trennsystem im Landkreis – Wettbewerb endet im Juli

Was in den Biomüll gehört, ist Teil des Coachings.Archivfoto: Ramona Theiss
Was in den Biomüll gehört, ist Teil des Coachings. Foto: Ramona Theiss

Nachdem wegen der Coronapandemie ein Präsenztreffen der Energiehelden leider noch nicht möglich war, trafen sich diese kürzlich zu einem Onlineseminar. Bei dem Coaching, das Teil des städtischen Wettbewerbs „Nachhaltigkeit (ba)rockt“ ist, ging es dieses Mal um das Thema Müll.

Dazu gab Sandra Riedel von der AVL (Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg) Einblicke rund um die Themen richtige Mülltrennung und Müllvermeidung in einem Onlineworkshop. Frau Riedel erläuterte das Mülltrennsystem in Ludwigsburg. Insbesondere die Unterscheidung zwischen den Kategorien „Flach“ und „Rund“ war vielen Teilnehmenden noch einmal wichtig. Die Referentin der AVL stellte heraus, dass alle Verpackungsmaterialien, die durch Lebensmittel verschmutzt sind, in „Rund“ gehören. Auch beim Biomüll gebe es noch viel aufzuholen: Etwa die Hälfte des Bioabfalls könne nicht recycelt werden, da er durch Fremdkörper oder Fehlwürfe verschmutzt sei. Hierzu gehören insbesondere Plastik-Biotüten, die eigentlich biologisch abbaubar sein sollen. In der Kürze des Kompostierprozesses gelinge das aber nicht. Auch Grünschnitt dürfe nur bis zu einem Astdurchmesser von 15 Zentimeter in die Biotonne. Zudem würden viele verdorbene Lebensmittel mit Verpackung im Biomüll landen, ebenso fänden sich dort viele Glas- oder Alu-Bestandteile.

Vor dem Vortrag zum Thema Müll berichteten die Wettbewerbsteilnehmer, welche Fortschritte sie gemacht hätten. Vor allem vom ausgeteilten Wassermesser sind die Haushalte begeistert. Viele hätten sogar einen kleinen haushaltsinternen Wettbewerb gestartet, wer mit wie viel Wasser beim Duschen auskommt. Einige der Energiehelden werden auch weiterhin ihre Verbrauchsdaten ablesen, um unbekannten Stromfressern oder anderen Abweichungen durch leckende Wasserrohre auf die Spur zu kommen.

Seit Beginn des Wettbewerbs im Herbst 2019 wurde jeden Monat der Strom- und Wasserverbrauch abgelesen, die gefahrenen Kilometer notiert und der Müll gewogen. Am Ende gewinnt der Haushalt, der seinen ökologischen Fußabdruck am meisten verkleinert hat. Die Preisverleihung findet dann am 18. Juli statt. Aber eines habe man beim Coaching kürzlich schon herausgefunden. Was ihren Müllverbrauch angeht, liegen alle Teilnehmer weit unter dem Durchschnitt des Landkreises. Helden sind sie also schon jetzt. (red)