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Verkehr

Neue Brücke über die Enz

Im September wird der alte Übergang an der B.10 gesprengt – Bauzeit bis Mitte 2021

Die Enzbrücke der Bundesstraße 10 wird im September gesprengt. Mit dem Neubau der Brücke soll im November begonnen werden. Der Verkehr wird während der Bauzeit mit Ampelregelung über die Behelfsbrücke geführt. Foto: Alfred Drossel
Die Enzbrücke der Bundesstraße 10 wird im September gesprengt. Mit dem Neubau der Brücke soll im November begonnen werden. Der Verkehr wird während der Bauzeit mit Ampelregelung über die Behelfsbrücke geführt. Foto: Alfred Drossel

Vaihingen. Der Neubau der B.10-Enzbrücke beim Vaihinger VfB-Sportplatz ist beschlossene Sache. Das hat Oberbürgermeister Gerd Maisch am Mittwochabend dem Gemeinderat mitgeteilt. Die alte Brücke wird laut Informationen des Regierungspräsidiums Stuttgart im September gesprengt. Im November soll mit dem Neubau begonnen werden. Die alte Stahlbetonbrücke wird durch eine etwa zehn Meter längere dreifeldrige Spannbetonbrücke ersetzt. Die Pfeiler kommen an die gleichen Stellen, sind aber deutlich schlanker. Die bestehende Brücke, Baujahr 1948, ist schon seit 2015 nur einspurig zu befahren, denn sie weist gravierende Schäden auf. Der Verkehr in Richtung Illingen/Mühlacker fließt über eine Behelfsbrücke. Der Abbruch der alten Brücke wird nach Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde per Sprengung erledigt. Hierzu muss die Bundesstraße 10 stundenweise voll gesperrt werden. OB Maisch: „Der Verkehr wird dann an einem Wochenende wohl oder übel durch die Stadt fließen müssen.“

Die zweite Bauphase soll laut RP Ende November 2019 unmittelbar im Anschluss an den Rückbau der bestehenden Brücke gestartet werden. Es wird mit einer Bauzeit von eineinhalb Jahren gerechnet. Fertigstellung der Brücke ist also Mitte 2021. Anschließend wird die Behelfstraße inklusive Behelfsbrücke zurückgebaut. Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr mit einer Ampelregelung einspurig über die Behelfsbrücke geleitet. Ein Begegnungsverkehr wird als zu kritisch angesehen. Man muss kein Prophet sein, um Staus auf der Bundesstraße vorherzusagen. Nach aktueller Kostenberechnung geht das RP Stuttgart von Kosten in Höhe von fünf Millionen Euro für den Ersatzneubau aus.

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