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Neustart nach Zwangspause

Am Montag öffnet das Hallenbad unter Einschränkungen – Online-Vorabreservierung ist nötig

Schwimmmeisterin Manuela Poppeck zeigt Hinweisschilder.Foto: Alfred Drossel
Schwimmmeisterin Manuela Poppeck zeigt Hinweisschilder. Foto: Alfred Drossel

sachsenheim. Seit März ist das Hallenbad beim Großsachsenheimer Schulzentrum wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Am Montag wird es wieder geöffnet. Das Personal ist gut vorbereitet. Davon hat sich gestern Bürgermeister Holger Albrich überzeugt. Betriebsleiter Andreas Kotzmann ist sicher, dass ein Besuch im Bad trotz der Vorschriften Spaß machen werde.

Wer das Hallenbad besuchen möchte, muss sich zwingend online anmelden. Das erfolgt über eine DSGVO-konforme Datenerfassung über einen externen Anbieter zur Regulierung, Kontrolle des Besucherstroms und der Möglichkeit zur Nachverfolgung bei Auftreten einer Infektion. Es gibt keine Online-Bezahlfunktion. Die Besucherzahl ist im Hallenbad auf maximal 21 Personen pro Zeitfenster begrenzt. In der Sauna sind es 15 Personen. Es gibt zwei Zeitfenstern mit einer Aufenthaltsdauer von drei Stunden pro Zeitfenster pro Tag im Hallenbad und dreienhalb Stunden in der Sauna.

Im Bad gilt eine generelle Einhaltung der 1,5 Meter-Abstandsregelung auch im Schwimmerbecken: Sechs Bahnen sind abgegrenzt. Es darf im Einbahnverkehr geschwommen werden. „Im Schwimmerbereich dürfen sich pro Bahn maximal sechs Personen aufhalten“, betont Schwimmmeisterin Manuela Poppeck, die seit zehnJahren im Hallenbad arbeitet und so etwas noch nie erlebt hat.

Das Bad ist flächendeckend mit Desinfektionsmitteln und Handwaschmöglichkeiten ausgestattet. Es gebe eine regelmäßige Zwischenreinigungen und Desinfektionen der Anlagen, bestätigt Betriebsleiter Andreas Kotzmann. Durch Aushang außerhalb der Einrichtungen sowie in regelmäßigen Abständen auf den Verkehrsflächen und innerhalb des Gebäudes, werden die Besucher auf die betreffenden Vorgaben, insbesondere Abstandsregelungen und Hygienevorgaben übersichtlich durch Infotafeln hingewiesen. Dabei werden auch Piktogramme verwendet. „Im Eingangsbereich besteht Maskenpflicht“, sagt Kotzmann. Im Eingangsbereich werden die Reservierungsbestätigungen vor dem Benutzen des Kassenautomaten geprüft.

In der Sauna im Kleinkinderbereich – hier dürfen sich nur drei Personen gleichzeitig aufhalten – gelten genau festgelegte Vorschriften, die der Besucher auf Schildern oder im Gespräch mit dem Personal erfährt. Die Ausgestaltung des gastronomischen Angebots einschließlich der Ausgabe von Getränken und Speisen zum sofortigen Verzehr richten sich nach den für diese Angebote geltenden Vorschriften. Es gibt in der Bar in der Schwimmhalle drei Sitzplätze, in der Bar in der Sauna zwei und im Bistro des Eingangsbereich drei Sitzplätze.

Aufgrund der Situation wird die Nutzung des Hallenbades unter Corona-Bedingungen eine Herausforderung für das Personal aber auch für die Badegäste. Es wird kein normaler Badebetrieb werden. Dennoch wolle die Stadt als Betreiber, zusammen mit dem Bäderteam vor Ort, eine bestmögliche Nutzung anbieten, betont Bürgermeister Holger Albrich.

Er bittet um Verständnis dafür, dass der Gesundheitsschutz höchste Priorität habe und dass die Stadt die Auflagen der Corona-Verordnung vollumfänglich umsetzen müsse.

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