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Nicht jeder eignet sich für den Job

Zisch-Reporter informieren sich über die Ausbildung zum Gärtner

Ludwigsburg. Weitläufige Parkanlagen und exotischer Blütenzauber findet man im BlüBa in Ludwigsburg, der ältesten Gartenschau Deutschlands. Aber wer sorgt dafür, dass die Besucher jedes Jahr aufs Neue diese Pracht bewundern dürfen? Um Genaueres herauszufinden, haben wir mit dem Direktor, Volker Kugel, gesprochen.

Im BlüBa arbeiten 30 Gärtner, die sehr unterschiedliche und abwechslungsreiche Aufgaben haben. Drei Leute sind alleine damit beschäftigt, den 19 Hektar großen Rasen im Zaum zu halten. Die anderen schneiden die Büsche kugelförmig, planen wie die Beete bepflanzt werden oder pflegen exotische Pflanzen. Als Gärtner hat man nicht nur im Sommer zu tun, sondern das ganze Jahr über. Im Herbst müssen die Pflanzen winterfest gemacht und Blumenzwiebeln für das nächste Jahr gesetzt werden. Im Winter gibt es ein paar Wochen Pause und dann muss schon die nächste Gartensaison vorbereitet werden.

Um Gärtner zu werden, muss man eine Lehre machen, für die man einen Hauptschulabschluss braucht. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Wer bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen oder einen höheren Schulabschluss wie Fachhochschulreife oder Abitur hat, kann die Zeit verkürzen. Am Ende der Ausbildung muss man eine Prüfung bestehen, in der fachliches Wissen und Können, aber auch eigenverantwortliches Handeln, selbstständiges Planen und die Kontrolle von Arbeitsvorgängen getestet werden. Der Beruf ist nicht für jeden was: Wer keine körperliche Arbeit mag, nicht gerne draußen ist oder Wert auf ein hohes Gehalt legt, ist fehl am Platz. Aber wenn man aufgeschlossen ist, Teamarbeit und die Natur mag, kann der Gärtnerberuf laut Herrn Kugel genau das Richtige sein. Marlene, Mia