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Rätsche des Musikvereins begeistert die Schweizer

Das Blasorchester des Musikvereins Gemmrigheim ist beim Frühlingskonzert des Blasorchesters Siebnen in der Schweiz aufgetreten.

Ludwigsburg. Mit dem Musikverein verbindet die Schweizer eine 55-jährige Partnerschaft. Gleich aus dem ersten Besuch der Gemmrigheimer 1961 in der Schweiz entwickelte sich eine Freundschaft, die bis heute andauert. Die Einladung zum Frühlingskonzert nahmen die Gemmrigheimer deshalb gerne an.

Eröffnet wurde das Gemmrigheimer Konzertprogramm mit dem Konzertmarsch „Arsenal“. Weiter ging es mit „The Saint and the City“ und „Laudate Dominum“. „Bugler’s Holiday“ schaffte dazu einen guten Kontrast und stellte die drei Trompeter Sabine und Alexander Springer sowie Thomas Seiz solistisch in Szene. Ebenfalls leichtere Unterhaltung für den Zuhörer, aber durchaus schwere Kost für die Musiker war das Stück „Hollywood Milestones“. Bei Franz Xaver Lechelers großer Zusammenstellung klassischer Melodien „Grand Filou“ gab es auf der Bühne gleich mehrere Schlitzohren, die den Dirigenten Michael Zeh mit ihren Spaßeinlagen schier um den Verstand und das Publikum zum Lachen brachten.

Die Mischung aus bekannten Melodien und humorvollen Elementen gefiel den Schweizern und sie forderten eine Zugabe. Diese hatten die Gemmrigheimer auch im Gepäck. Otmar Seiz, mehrmaliger Sieger des Gemmrigheimer Rätschencups, hatte seine Konzerträtsche mit in die Schweiz genommen und begeisterte damit und mit dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“ die Konzertbesucher. Erst nach einer weiteren Zugabe durften die Gäste aus Deutschland von der Bühne.

Dann trat das Schweizer Orchester auf. Den Konzertbesuchern wird vom Programm der Schweizer besonders die „Star Wars Triologie“ in Erinnerung bleiben. Arrangeur Donald Hunsberger hat die bekannten Melodien von John Williams in fünf Sätzen zusammengefasst. Tags darauf nahmen die Gemmrigheimer schon wieder Abschied. Die Rückreise wurde allerdings für einen kleinen Abstecher unterbrochen: Mit dem Schiff ging es von der Klosterinsel Rheinau zum Rheinfall bei Schaffhausen. (red)