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SG ist bereit für die Fan-Rückkehr

250 Zuschauer dürfen am Samstagabend in die Viadukthalle, wenn die SG BBM Bietigheim auf den ThSV Eisenach trifft. Sportlich hofft die SG, noch auf den vierten Tabellenplatz vorrücken zu können.

Fällt aus: Bietigheims Patrick Rentschler, hier beim letzten Spiel der SG vor Heim-Fans gegen Dormagen, ist am Knie verletzt. Foto: Baumann
Fällt aus: Bietigheims Patrick Rentschler, hier beim letzten Spiel der SG vor Heim-Fans gegen Dormagen, ist am Knie verletzt. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Für Handball-Zweitligist SG BBM Bietigheim steht gegen den ThSV Eisenach ein besonderes Spiel an. Was von der Tabellenkonstellation – der Tabellenfünfte trifft auf den Zwölften – nicht nach einem Saisonhöhepunkt klingt, bekommt am Samstagabend (19.30 Uhr/Sportdeutschland.tv) wohl erst beim Blick auf die Tribüne in der Bietigheimer Viadukthalle eine besondere Note. Denn erstmals seit Oktober 2020 sind wieder Zuschauer zu einem Handballspiel in Bietigheim zugelassen. Maximal 250 Fans dürfen in die Viadukthalle. Die Eintrittskarten hat die SG BBM nach eigenen Angaben ihren Sponsoren und Dauerkarteninhabern angeboten.

500 Zuschauer bei Remis in Hamm

Ganz neu wird das Gefühl für die SG BBM-Akteure dagegen nicht sein, wieder vor Zuschauern spielen zu dürfen. Am Mittwochabend erlebten die Bietigheimer beim ASV Hamm-Westfalen, wie hitzig eine Partie auch vor 500 Zuschauern werden kann. 28:28 lautete am Ende das Resultat, das die Ellentäler aber teuer bezahlen mussten. Kreisläufer Patrick Rentschler verletzte sich früh am Knie. Eine genaue Diagnose steht nach Vereinsangaben vom Donnerstag zwar noch aus, Am Samstag gegen Eisenach wird der Führungsspieler der SG BBM aber keineswegs eingreifen können. Außerdem wird auch Torhüter Nick Lehmann mit einer Gehirnerschütterung fehlen, die er sich am Mittwoch zuzog.

Sportlich hat sich in Bietigheim seit dem letzten Spiel vor Zuschauern im Oktober gegen Bayer Dormagen in der EgeTrans-Arena einiges getan. Auf eine enttäuschende Hinrunde folgte die Trennung von Trainer Hannes Jón Jónsson. Seit Brian Ankersen das Ruder übernommen hat, läuft es für die SG besser. In den letzten zehn Begegnungen holte das Team des Interimstrainers 17 von 20 möglichen Punkten.

Mit dem ursprünglichen Saisonziel Aufstieg wird die SG trotz der beachtlichen Serie nichts mehr zu tun haben. Jedoch bleibt für die Ellentäler Platz vier ein realistisches Ziel. Derzeit ist die Ankersen-Truppe punktgleich mit dem Tabellenvierten HC Elbflorenz, auf den die SG nächste Woche im direkten Duell trifft.

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