Logo

Smudo bringt die Luca-App nach Gerlingen

Heimatstadt des Rappers der Fantastischen Vier nimmt digitale Anwendung zur Corona-Kontaktnachverfolgung in Betrieb

Smudo (links) zu Besuch beim Gerlinger Bürgermeister Dirk Oestringer. Gemeinsam nahmen die beiden dort diese Woche die Luca-App in Betrieb. Foto: Stadt Gerlingen (p)
Smudo (links) zu Besuch beim Gerlinger Bürgermeister Dirk Oestringer. Gemeinsam nahmen die beiden dort diese Woche die Luca-App in Betrieb. Foto: Stadt Gerlingen (p)

Gerlingen. Smudo, der Sänger der Fantastischen Vier, hat seine Heimatstadt Gerlingen besucht, die ab sofort in der Nachverfolgung der Corona-Verdachtsfälle bei verschiedenen Veranstaltungen die Luca-App nutzt. Mithilfe der Luca-App können die Kontaktdaten der Besucher künftig schneller erhoben und Infektionsketten effizienter nachverfolgt werden. „Jeder kann dadurch mithelfen, den Besuch von Veranstaltungen unter Einhaltung der geltenden Coronaregelungen noch nutzerfreundlicher zu gestalten“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Gerlingen.

Gegründet wurde die Luca-App von der der Firma Nexenio und einigen Kulturschaffenden wie der Band Die Fantastischen Vier. Michael Bernd Schmidt, wie Smudo mit bürgerlichem Namen heißt, war dabei, als seine Heimatstadt Gerlingen die App diese Woche offiziell in Betrieb nahm. „Jeder wünscht sich einen Weg zurück zur Normalität und besonders die Kulturszene leidet sehr unter den geltenden Beschränkungen. Deswegen freut es mich, dass die Luca-App Veranstaltungen wieder besser möglich macht“, sagte Bürgermeister Dirk Oestringer. Für die Gerlinger sei es eine Ehre, die Nutzung zusammen mit Smudo, einem Sohn der Stadt, gemeinsam einleiten zu können.

Um die Kontaktdaten erheben zu können, registrieren sich die Besucher auf ihrem eigenen Smartphone in der App. Durch das Scannen des QR-Codes am Eingang geben die Besucher einer Veranstaltung ihre Kontaktdaten anonym ab. Sie werden verschlüsselt und datenschutzkonform gespeichert. Nur das Gesundheitsamt kann bei Bedarf den QR-Code des jeweiligen Besuchers entschlüsseln und diesen über einen möglichen Kontakt zu einer infizierten Person informieren. „Nach spätestens vier Wochen werden die Daten gelöscht. Die Nutzung der App ist freiwillig und für die Besucher als auch die Stadtverwaltung kostenlos“, teilt die Verwaltung weiter mit.

Autor: