Logo

deutsche eishockey-liga 2

Steelers nehmen einen Punkt aus Bayreuth mit

Bayreuth/Bietigheim-Bissingen. Mit einer Niederlage geht Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers in die Deutschland-Cup-Pause. Bei den Bayreuth Tigers unterlag das Team von Trainer Hugo Boisvert gestern Abend mit 2:3 nach Verlängerung und nahm damit nur einen Punkt mit nach Hause.

Bietigheim war noch gar nicht richtig auf dem Eis, da lagen die Tigers bereits mit 1:0 in Führung. Tyler Gron hatte nach 23 Sekunden einen Konter eiskalt verwandelt. Die Steelers ließen einige gute Gelegenheiten ungenutzt, schlugen dann aber bei eigener Unterzahl zu. Während einer Bankstrafe glückte Alexander Preibisch in der 30. Minute der Ausgleich.

Acht Minuten später sahen sich die Gäste jedoch erneut im Rückstand, als Gron nach schöner Kombination mit seinem zweiten Treffer auf 2:1 für Bayreuth stellte. Den Steelers gelang danach nicht mehr allzuviel – bis auf Brett Breitkreuz, der Tigers-Keeper Timo Herden in der 57. Minute zum 2:2-Ausgleich überlistete. Das letzte Wort hatte jedoch einmal mehr Tyler Gron mit dem 3:2 in der Verlängerung.

Boisvert nach 4:1 erleichtert

Das 4:1 am Freitag gegen Titelverteidiger Ravensburg hatte wie eine Befreiung gewirkt, nachdem die Steelers zuvor stark in die Kritik geraten waren. Obwohl Bietigheim aufgrund der Verletzungsmisere nur mit einem Ausländer, dem Kanadier Chris Owens, antreten konnte, gab der Teamgeist schließlich den Ausschlag.

„Die Jungs haben alles gegeben und gekämpft bis zum Ende“, stellte Boisvert fest, dessen Arbeit auch auf dem Prüfstand steht. Für Boisvert war das Unterzahlspiel seiner Mannschaft der Schlüsselpunkt: „Da haben wir einen überragenden Job gemacht mit einem starken Torhüter Cody Brenner, der sehr gut gehalten hat.“

Auch das Comeback von Alexander Preibisch, das früher als erwartet kam, gab den Steelers einen Schub. „Er ist wichtig für uns, weil er Führungsqualitäten hat“, lobte der Coach seinen pfeilschnellen Stürmer. (khu)