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Steelers wollen heute Weichen für Finale stellen

Bietigheim-Bissingen. Nach der spannenden Viertelfinalserie haben es die Bietigheim Steelers im ersten Halbfinal-Spiel (Best of five) der Play-offs deutlicher gestaltet: Mit 6:2 siegte der schwäbische Eishockey-Zweitligist am Montag gegen den südbadischen Rivalen EHC Freiburg. „Wir haben Freiburg gut unter Druck gesetzt“, lobte Steelers-Coach Daniel Naud nach der Partie und betonte: „Es war ein Sieg, nicht mehr und nicht weniger – und wir brauchen drei Siege.“

Hartes Programm für Teams

Bereits heute Abend soll der nächste Erfolg her, um 19.30 Uhr (Sprade.tv) geht es in der EgeTrans-Arena los. Die enttäuschten Freiburger dürften dabei frisch motiviert auftreten.

Doch von Spiel zu Spiel wird es schwerer. Wie die Bietigheimer nach ihrem 3:2-Serienerfolg über Frankfurt hat auch Freiburg im Viertelfinale fünf Spiele absolvieren müssen. Am Ende setzten sich die Schwarzwälder mit 3:2 gegen ESV Kaufbeuren durch. „Es ist einfach hart, wenn man alle zwei Tage ein Spiel hat“, stellte Freiburgs Coach Peter Russell fest.

Neben dem dreifachen Torschützen Norman Hauner erhielt bei den Steelers erneut der junge Keeper Leon Doubrawa ein Sonderlob von Trainer Naud. Weil die etatmäßigen Bietigheimer Torhüter Cody Brenner und Jimmy Härtel derzeit noch nicht einsatzfähig sind, hält der erst 19-Jährige eindrucksvoll die Stellung zwischen den Pfosten. (jai)