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Unfall führt zu langen Staus

Autobahn bei Freiberg muss nach Zusammenstoß dreier Lastwagen gesperrt werden

Weil vor der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord drei Lkw aufeinanderprallten, wurde die A 81 gesperrt. Lange Staus waren die Folge. Foto: Ramona Theiss
Weil vor der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord drei Lkw aufeinanderprallten, wurde die A 81 gesperrt. Lange Staus waren die Folge. Foto: Ramona Theiss

Freiberg. Ein Auffahrunfall mit drei Lastwagen auf der Autobahn 81 Richtung Stuttgart hat am Montag zu einem stundenlangen Verkehrschaos auf den Straßen rund um Ludwigsburg, Freiberg und Pleidelsheim geführt.

Wir die Polizei mitteilte, war es kurz nach 8 Uhr, als ein 41-Jähriger mit einem Muldenkipper, ein 39-jähriger Lkw-Fahrer und ein 38-Jähriger mit einem Sattelzug aus Richtung Heilbronn kommend auf dem rechten Fahrstreifen der A81 unterwegs waren. Kurz vor der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord staute sich auf diesem Fahrstreifen der Verkehr, weshalb der 41-Jährige stark abbremsen musste. Der nachfolgende 39-Jährige erkannte die Situation, bremste ebenfalls und wich nach links aus. Dies gelang dem Sattelzugfahrer nicht mehr. Er fuhr auf den Lkw des 39-Jährigen auf, schob ihn weiter nach links und prallte schließlich gegen den Muldenkipper.

Umliegendes Straßennetz überlastet

Der 38-Jährige wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt, und von der Feuerwehr befreit. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 39-Jährige kam mit einer leichten Verletzung davon, während der 41-Jährige unverletzt blieb. Für die Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn in Richtung Stuttgart bis kurz nach 10 Uhr komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Pleidelsheim ausgeleitet. Das umliegende Straßennetz war laut Mitteilung der Polizei aber schnell überlastet. Der Verkehr auf der A81 staute sich auf einer Strecke von über zwölf Kilometern. Ab 10.05 Uhr stand einer der drei Fahrstreifen wieder zur Verfügung.

Der Muldenkipper und der Sattelzug waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten entladen und abgeschleppt werden. Die Bergungsmaßnahmen und die Fahrbahnreinigung dauerten bis 13.40 Uhr an. Erst danach waren wieder alle drei Fahrstreifen der Autobahn in Richtung Stuttgart befahrbar. Bei dem Unfall entstand nach Schätzung der Polizei ein Schaden in Höhe von rund 135000 Euro. Neben fünf Streifenbesatzungen der Polizei waren die Feuerwehren aus Freiberg, Pleidelsheim, Marbach und Ludwigsburg mit 55 Kräften im Einsatz. (red)