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Neue Geschäftsstelle

Visitenkarte für die Volkshochschule

Hell, offen und freundlich präsentiert sich die Ludwigsburger Volkshochschule an ihrem neuen Standort in der Seestraße. Die Auswirkungen des Umzugs sind bereits zu bemerken.

Zufrieden mit den neuen Büros: Martina Wörner, VHS-Leiterin, Gabriele Barnert, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Hochbau und Gebäudewirtschaft, Architektin Andrea Pfletschinger und Renate Schmetz, Leiterin des Fachbereichs Bildung und Famili
Zufrieden mit den neuen Büros: Martina Wörner, VHS-Leiterin, Gabriele Barnert, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Hochbau und Gebäudewirtschaft, Architektin Andrea Pfletschinger und Renate Schmetz, Leiterin des Fachbereichs Bildung und Familie. Foto: Holm Wolschendorf
Offene quadratische Raumteiler aus hellem Holz statt enger, dunkler Räume sollen eine angenehme Atmosphäre schaffen.
Offene quadratische Raumteiler aus hellem Holz statt enger, dunkler Räume sollen eine angenehme Atmosphäre schaffen.

Ludwigsburg. Seit September ist die Volkshochschule (VHS) Ludwigsburg in der Seestraße zu finden. Die Räumlichkeiten sind besser zu sehen, größer, freundlicher als am vorigen Standort, in einem Verwaltungsgebäude in der Mathildenstraße. „Die Mitarbeiter sind sehr glücklich, dass sie zur Beratung nicht mehr in irgendeine Ecke gequetscht werden“, sagt Martina Wörner, die Leiterin der VHS. Und auch von den Kunden kommen positive Rückmeldungen. „Die meisten von ihnen sind erstaunt, wie hell es hier ist, obwohl es ja eigentlich ein langer Schlauch ist“, so Wörner.

Die ehemalige Verkaufsfläche in der Seestraße 16 geht bis nach hinten zum Arsenalgarten und ist links und rechts eingebaut. „Diesen Raumeindruck wollten wir erhalten“, so Gabriele Barnert, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Hochbau und Gebäudewirtschaft. Deshalb sind keine Wände eingezogen worden, stattdessen arbeiteten die Architekten mit quadratischen Modulen aus Eschenholz. Die sind vielfältig einsetzbar: als Raumteiler, als Regal für Akten und Ordner oder als Auslagefach für Broschüren. Die Räume wirken hell durch das Eschenholz und dem hellgrauen Filzboden. „Denn Farbe und Leben bringen die Nutzer herein“, so Barnert.

Kürze Wartezeiten für die Nutzer waren oberstes Ziel

Für die Nutzer verkürzt sich nun die Wartezeit – das habe man in den ersten Wochen schon gemerkt, so Wörner. Alle Kunden, die in die Geschäftsstelle kommen, gehen zuerst an die Informationstheke. Kleine Auskünfte geben die Mitarbeiter direkt an der Theke. Wer eine Beratung braucht, wird in einen der drei Beratungsecken weitergeleitet, die nur von Raumteilern abgetrennt sind. „Wenn jemand ein diskretes Thema hat, zum Beispiel das Einkommen vorlegen muss oder einen Alphabetisierungskurs belegen möchte, haben wir unten noch einen einzelnen Raum“, erklärt Wörner.

Eines jedoch ist sicher: Man bekommt sofort einen Termin zur Beratung, nicht erst Tage später. „Das war unser größtes Anliegen: die Wartezeit zu verkürzen“, so Wörner. In der vorigen Geschäftsstelle mussten manche Kunden wegen Unklarheiten, ob eine Beratung nötig ist oder nicht, lange auf eine Information warten.

Im Dachgeschoss der Seestraße 16 sind nun die Büros der Verwaltungsmitarbeiter untergebracht. In den geräumigen Zimmern wird das Programm der VHS geplant und Treffen mit Kursleitern abgehalten.

Renate Schmetz, die Leiterin des Fachbereichs Bildung und Familie, zu dem auch die VHS gehört, ist sehr zufrieden mit der neuen Geschäftsstelle. Zuvor sei es ein Verwaltungsgebäude gewesen. „Jetzt ist es die Visitenkarte für die Volkshochschule“, sagt Schmetz. Die VHS sei nun sichtbar und gut repräsentiert.

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