Logo

Auto bleibt in Böschung hängen

Feuerwehr verhindert, dass der Wagen auf die Bahngleise stürzt

350_0900_33222_gepixelt_350_0008_2647347_15_06_2021Theis.jpg
Die Feuerwehr sichert den Ford, damit er nicht auf die Bahngleise stürzt (Bild oben); zuvor war er mit dem Renault zusammengeprallt.Fotos: Ramona Theiss
Die Feuerwehr sichert den Ford, damit er nicht auf die Bahngleise stürzt (Bild oben); zuvor war er mit dem Renault zusammengeprallt. Foto: Ramona Theiss

Erdmannhausen. Glimpflicher Ausgang eines spektakulären Unfalls: Nach dem Zusammenstoß mit einem anderen Auto drohte am Dienstagabend ein Ford auf die Bahngleise bei Erdmannhausen zu stürzen. Der Feuerwehr gelang es aber, den Wagen zu sichern.

Nach Angaben der Polizei wollte die 71-jährige Fahrerin eines blauen Renault von der Robert-Bosch-Straße auf die Landessstraße 1124 in Richtung des Kreisverkehrs an der Schweißbrücke abbiegen.

Dabei nahm sie laut Polizei dem 55-jährigen Fahrer eines Ford die Vorfahrt. Der Mann versuchte noch, nach links auszuweichen, konnte aber eine Kollision mit dem Renault nicht mehr verhindern. Der Ford wurde daraufhin nach links in Richtung der Bahngleise abgedrängt und blieb in der Böschung zwischen der Landesstraße und den Gleisen hängen. Die Feuerwehr Erdmannhausen war mit zwei Fahrzeugen und 25 Mann vor Ort, um zu verhindern, dass der Wagen bis zum Eintreffen des Abschleppfahrzeugs auf die Gleise rutscht. Vorsichtshalber wurde auch die S-Bahn-Strecke zwischen Marbach und Kirchberg gesperrt.

Beide Autofahrer zogen sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 17 000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Landesstraße einseitig gesperrt. Außerdem waren zwei Rettungswagen am Unfallort. (red)