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Berauschter 50-Jähriger greift Polizisten an

Kornwestheim. Ein 50-Jähriger und ein 59-Jähriger gerieten am Sonntag gegen 7.30 Uhr in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Straße „Im Moldengraben“ in Kornwestheim aneinander. Die alarmierte Polizei schickte eine Streifenwagenbesatzung an den ort des Geschehens, der zunächst der 50-Jährige die Tür öffnete. Er hatte Verletzungen am Arm und an der Stirn und teilte den Beamten mit, dass er Streit mit dem 59-jährigen Nachbarn gehabt habe. Dieser befand sich in seinem Zimmer und wollte die Tür nicht öffnen.

Der 50-Jährige stand laut Polizeibericht augenscheinlich unter dem Einfluss eines Rauschmittels und räumte den Beamten gegenüber ein, dass er LSD konsumiert habe. Als der 59-Jährige nach einigem Diskutieren doch seine Tür öffnete, versuchte der 50-Jährige, sich an den Beamten vorbei in das Zimmer zu drängen. Die Polizisten verhinderten dies und versuchten den Mann zu beruhigen. Der 50-Jährige griff erst nach den Armen der Beamten und versuchte dann einen der Polizisten umzustoßen.

Handschließen angelegt

Trotz heftiger Gegenwehr brachten die Einsatzkräfte den Mann zu Boden und fesselten ihn mit Handschließen. Dabei biss er einen der beiden Ordnungshüter in die Hand. Auch nachdem eine weitere Streifenwagenbesatzung eingetroffen war, versuchte der Mann, sich immer wieder aufzubäumen, und beruhigte sich nicht. Mit vereinten Kräften gelang es den Polizisten dann, den 50-Jährigen in einen inzwischen eingetroffenen Rettungswagen zu bringen und dort auf der Liege zu fixieren.

Gespuckt und getobt

Noch im Rettungswagen und auf der Fahrt ins Krankenhaus habe der Mann versucht, die Beamten zu bespucken, heißt es im Polizeibericht. Deswegen sei ihm dann eine FFP2-Maske angelegt worden. Er habe dann die Einsatzkräfte und deren Familienangehörige mit Kraftausdrücken beleidigt.

Im Krankenhaus sedierte ein Arzt den 50-Jährigen, da er weiterhin tobte, sich aus den Fixierungen winden wollte und mit dem Kopf in Richtung der Einsatzkräfte zu schlagen versuchte, teilt die Polizei weiter mit. Der Mann wurde schließlich in eine psychiatrische Einrichtung verlegt. (red)