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Feuer

Brand in Mehrfamilienhaus gelegt?

Hemmingen. In Hemmingen ist es am frühen Montagmorgen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen, der laut Polizei auch gelegt worden sein könnte. Ein 38-Jähriger hat dabei wohl Schlimmeres verhindert, sodass es letztlich nur einen Verletzten gab. Der Mann war aufmerksam geworden, als er kurz vor vier Uhr das von ihm bewohnte Gebäude in der Nähe des Bahnhofs verlassen wollte und den schrillenden Alarm eines Rauchmelders hörte. Nachdem er tatsächlich Rauch im Hausflur feststellte, weckte der Mann alle weiteren Bewohner, so dass alle das Haus verlassen konnten. Lediglich der 55 Jahre alte Bewohner der betroffenen Wohnung habe nicht auf Klingeln und Klopfen reagiert, teilte die Polizei mit.

Erst als einer der insgesamt 24 Feuerwehrleute vehement gegen die Wohnungstür hämmerte, kam der 55-Jährige aus seiner stark verrauchten Wohnung heraus. Die Retter konnten den Brand zügig löschen.

Der Mann musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden, da der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestand. Die betroffene Wohnung ist den Polizeiangaben zufolge bis auf Weiteres nicht bewohnbar, die übrigen Bewohner sind davon nicht betroffen und konnten nach kurzer Zeit wieder zurückkehren.

Der entstandene Sachschaden konnte bislang nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen. Derzeit kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, heißt es in der Mitteilung abschließend. (red)