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Tamm

Hund aus heißem Auto befreit

Corona-Studie
Eine Corona-Studie bestätigt: Menschen können Hunde und Katzen anstecken. Foto: Bernd Thissen/dpa

Durch den Gemeindevollzugsdienst wurde am Dienstag gegen 10 Uhr in der Straße „Im Länderrain“ in Tamm ein älterer Schäferhund in einem geparkten Skoda festgestellt. Der Wagen sowie sämtliche Fenster waren verschlossen und der Hund hechelte sehr stark. Zudem hatte das Tier kein Wasser und die Scheiben waren bereits leicht beschlagen.

So wurde die Polizei informiert und die Hundestaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hinzugezogen. Sämtliche Versuche, den Fahrer des Wagens in der näheren Umgebung ausfindig zu machen, blieben erfolglos. Zu diesem Zeitpunkt war es zwar bewölkt, jedoch betrug die Außentemperatur über 20 Grad.

Scheibe eingeschlagen

Ein Öffnen des Fahrzeugs war nicht möglich gewesen, weshalb eine Beamtin mit einem Notfallhammer eine Seitenscheibe einschlagen musste. Es stellte sich heraus, dass im Fahrzeug eine Temperatur von 49 Grad herrschte. Der Hund wurde anschließend aus dem Auto geholt, in den kühlen Schatten abgelegt und mit Wasser versorgt. Zu diesem Zeitpunkt kehrte der 44 Jahre alte Hundebesitzer zu seinem Fahrzeug zurück.

Nach bisherigen Erkenntnissen hat der einsichtige Mann schlicht vergessen, die Fenster geöffnet zu lassen um für Kühlung zu sorgen. Letztendlich war der Hund wieder wohlauf und wurde in die Obhut des 44-Jährigen gegeben. Auf den Mann kommt nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu. (red)