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Asperg

Insasse verletzt: Polizei geht von Brandstiftung aus

In einer Zelle des Justizvollzugskrankenhauses Asperg ist am Donnerstag ein Brand ausgebrochen, bei dem drei Personen verletzt wurden. Ein 35 Jahre alter Insasse hatte in seiner Zelle Zigaretten und ein Feuerzeug, da der Mann raucht und dies laut Polizei auch erlaubt ist. Gegen 14.45 Uhr löste der Brandmeldealarm des Krankenhauses aus. Betroffen war die Haftzelle des 35-Jährigen, in der er sich allein aufhielt.

Ludwigsburg. Obwohl das Inventar schwer entflammbar sei, habe die Bettwäsche Feuer gefangen. Eine Gefahr für weitere Insassen habe nicht bestanden, teilte die Polizei weiter mit. Während der 35-Jährige schwer verletzt wurde, kamen zwei Angestellte des Justizvollzugskrankenhauses mit leichten Verletzungen davon. Alle drei erlitten eine Rauchgasvergiftung. Ein Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus.

Die Feuerwehren Ludwigsburg, Asperg, Möglingen und Tamm waren mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 54 Einsatzkräften ausgerückt. Der Schaden beträgt8 500 Euro. Das Kriminalkommissariat Ludwigsburg ermittelt nun wegen Verdachts der schweren Brandstiftung. (red)