Logo

Feuer

Kinder schuld an Möglinger Scheunenbrand mit totem Pferd?

Die Scheune galt nach dem Brand als einsturzgefährdet. Archivfoto: A. Drossel
Die Scheune galt nach dem Brand als einsturzgefährdet. Archivfoto: A. Drossel

Möglingen. Wendung bei den Ermittlungen zu dem Großbrand in Möglingen, bei dem am 11. Dezember ein Pferd starb? Die Kriminalpolizei könne nunmehr nicht mehr ausschließen, dass Kinder oder Jugendliche verantwortlich sein könnten. Hintergrund sind demnach mehrere kleinere Brände im Dezember in Möglingen, die mitunter durch die Verwendung von Feuerwerkskörpern verursacht worden waren, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Weitere Angaben könne man derzeit nicht machen, so ein Sprecher. Schon früh war Brandstiftung als mögliche Ursache für das Feuer, bei dem ein Schaden im oberen sechsstelligen Bereich entstand, genannt worden, auch weil ein entsprechend trainierter Hund angeschlagen hatte. Ein solches Tier springt aber auf Feuerwerkskörper nicht an, hieß es auf Nachfrage. Drei Tage nach dem Unglück musste die Feuerwehr erneut zu dem Anwesen in der Rosenstraße ausrücken, diesmal hatten Heuballen Feuer gefangen. (red/jsw)

Info: Die Kriminalpolizei Ludwigsburg, (0800)1100225, bittet weiterhin um sachdienliche Hinweise.