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Langer Stau nach Lkw-Unfall auf der A.81

Vier Brummis krachen bei Ditzingen ineinander und sorgen so für stundenlange Behinderungen

Ditzingen. Auf der A.81 bei Ditzingen ist es am Montagmorgen um kurz nach 10 Uhr wie immer: Es herrscht dichter Verkehr, als ein 42 Jahre alter Brummifahrer zwischen den Anschlussstellen Zuffenhausen und Feuerbach auf der rechten Spur bremsen muss. Sein Hintermann, ein 48 Jahre alter Transporter-Fahrer, verzögert nach Angaben der Polizei hierauf ebenfalls sein Tempo. Mutmaßlich bemerkt das ein dritter Lastwagenfahrer zu spät, so dass es zu einem Unfall kommt. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der dritte Fahrer, der ebenfalls 48 Jahre alt ist, am Montagmorgen zu schnell auf der Autobahn unterwegs gewesen ist.

Durch die Wucht des Aufpralls wird der Transporter auf den Sattelzug geschoben. Der Verursacher wird in seinem Fahrzeug eingeklemmt, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Sein Lastwagen rollt schließlich auf der Fahrbahn rückwärts und stößt gegen einen vierten Brummi, in dem ein 38 Jahre alter Fahrer sitzt.

Die Autobahn wird nach dem Crash voll gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr aus Korntal-Münchingen rückt mit 40 Wehrleuten und sieben Fahrzeugen aus. Die Einsatzkräfte befreien den schwer verletzten 48-Jährigen schließlich aus seinem LKW. Danach wird der Mann vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Der Verkehr muss während der Bergungsarbeiten an der Anschlussstelle Feuerbach ausgeleitet werden, teilt die Polizei mit. Die Auffahrt auf die Autobahn wird ebenfalls gesperrt. Zwei der vier Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden.

Gegen 11.25 Uhr geben die Einsatzkräfte den linken Fahrstreifen auf der A.81 wieder frei – aber nicht lange. Um kurz nach 12 Uhr muss die Strecke nochmals für einige Minuten voll gesperrt werden, um ein LKW-Abschleppfahrzeug an den Unfallort zu bringen, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt. Ab etwa 12.15 Uhr könne alle Sperrungen aufgehoben werden.

Mit einem Polizeihubschrauber überprüfen die Einsatzkräfte unterdessen den Stau. Das Ergebnis: Bis zur Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd geht stundenlang nichts mehr. Erst gegen 13.35 Uhr sind die Aufräumarbeiten komplett beendet.

Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf knapp 40.000 Euro. (red)