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Asperg

Salzsäureunfall bleibt ohne größere Folgen

In einem Metallveredelungsbetrieb in der Asperger Siemensstraße ist es am Montag gegen 20 Uhr zu einem Gefahrgutunfall gekommen. Er rief die Feuerwehren aus Asperg, Tamm, Ludwigsburg und Schwieberdingen auf den Plan, die mit 61 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen ausrückten.

Ludwigsburg. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts an einer Pumpenanlage war in einem Tanklager die Auffangwanne für Salzsäure übergelaufen. Etwa 1500 Liter Salzsäure verteilten sich auf dem Boden, der sich bildende Dampf löste den Brandmeldealarm aus. Die Mitarbeiter der Firma blieben unverletzt und konnten das Gebäude verlassen. Auch für die Anwohner bestand nach Polizeiangaben keine Gefahr. Vorsorglich waren aber zehn Einsatzkräfte des Rettungsdienstes vor Ort. Zu einer Beeinträchtigung der Umwelt sei es ebenfafls nicht gekommen, so die Polizei. Die übergelaufene Salzsäure wurde mit einem Spezialbindemittel aufgenommen. (red)