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Gerlingen

Sperrung im Engelbergtunnel nach Auffahrunfall

55-jährige Autofahrerin prallt in Sattelauflieger und wird leicht verletzt – Hoher Schaden und kilometerlange Rückstaus auf der Autobahn

Unaufmerksamkeit mit Folgen: Die Frau ist mit ihrem Wagen unter den Sattelauflieger geraten. Dabei kam sie aber glimpflich und nur mit leichten Verletzungen davon. Foto: SDMG/Dettenmeyer
Unaufmerksamkeit mit Folgen: Die Frau ist mit ihrem Wagen unter den Sattelauflieger geraten. Dabei kam sie aber glimpflich und nur mit leichten Verletzungen davon. Foto: SDMG/Dettenmeyer

Gerlingen. Ein eigentlich glimpflich verlaufener Auffahrunfall auf der A.81 hat am Dienstagmorgen stundenlang für erhebliche Behinderungen auf der Autobahn zwischen Ludwigsburg-Süd und dem Engelbergtunnel sowie umliegenden Straßen gesorgt. Gegen halb neun hatte ein von Heilbronn kommender 53-jähriger Fahrer eines Sattelzugs auf dem rechten Fahrstreifen wegen eines Staus abbremsen müssen. Eine 55-Jährige in einem Audi erkannte dies laut einer Mitteilung der Polizei mutmaßlich zu spät und fuhr auf den Sattelauflieger auf, wodurch sie leichte Verletzungen erlitt. Sowohl ihr Auto wie auch der Lkw waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge waren der rechte und der mittlere Fahrstreifen bis etwa 10.15 Uhr gesperrt. Es bildete sich daraufhin ein Rückstau, der zeitweise bis fast zur Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd reichte. Laut Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg mussten Verkehrsteilnehmer für die Strecke bis zu anderthalb Stunden mehr Zeit einplanen.

An der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren Leonberg und Gerlingen mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 18 Wehrleuten eingesetzt. Darüber hinaus befanden sich zur Absicherung der Unfallstelle und zur Fahrbahnreinigung Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Ludwigsburg vor Ort.

Am Audi entstand ein Schaden von etwa 9000 Euro. Wie hoch er beim Sattelauflieger ist, ist derzeit nicht bekannt, heißt es in der Mitteilung der Polizei abschließend. (red/jsw)