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Stau-Chaos nach Auffahrunfällen

Auf der A 81 kracht es im Berufsverkehr zweimal heftig – Drei Leichtverletzte

Drei Sattelzüge fuhren auf der A 81 ineinander; der Schaden beläuft sich auf 90 000 Euro.Foto: Holm Wolschendorf
Drei Sattelzüge fuhren auf der A 81 ineinander; der Schaden beläuft sich auf 90 000 Euro. Foto: Holm Wolschendorf

asperg/ KORNTAL-MÜNCHINGEN. Zwei Auffahrunfälle auf der A 81 haben am Dienstagmorgen zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr geführt.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 6.15 Uhr zwischen Ludwigsburg-Süd und Zuffenhausen in Fahrtrichtung Stuttgart. Vermutlich aus Unachtsamkeit, so die Polizei, fuhr der Fahrer eines VW Crafter auf der rechten Spur auf einen Chrysler auf. Dessen Fahrer gelang es noch, auf den Standstreifen zu kommen, doch ein 36-Jähriger prallte mit seinem Golf auf den VW-Transporter. Der Schaden wird auf 33 000 Euro geschätzt, die rechte Spur und der Standstreifen waren während der Unfallaufnahme fast vier Stunden lang gesperrt. Das sorgte für einen Stau von sieben Kilometern Länge.

In diesem Stau beziehungsweise im zäh fließenden Verkehr kam es gegen 8.45 Uhr zu einem weiteren Unfall. Ein 43-jähriger Mercedes-Fahrer übersah offenbar während eines Fahrstreifenwechsels, dass ein 38-Jähriger seinen Nissan bis zum Stillstand abbremsen musste, und fuhr auf. Der Nissan wurde noch auf einen BMW geschoben. Der Schaden beläuft sich auf knapp 8000 Euro. Bei beiden Unfällen wurden zwei Menschen leicht verletzt.

Der zweite größere Auffahrunfall ereignete sich gegen 9.30 Uhr in der Gegenrichtung zwischen Ludwigsburg-Süd und -Nord. Drei Sattelzüge waren darin verwickelt, die Polizei schätzt den Schaden auf rund 90 000 Euro. Einer der Fahrer wurde leicht verletzt. Die Bergungsarbeiten, für die zwei der drei Fahrspuren gesperrt werden mussten, sorgten für einen mehrere Kilometer langen Stau, der sich erst gegen 14 Uhr auflöste.

Laut Polizei mussten ein 27- und ein 67-Jähriger ihre Laster auf der rechten Spur in Fahrtrichtung Heilbronn stark abbremsen. Ein 55-Jähriger erkannte das zu spät, prallte mit seinem Sattelzug auf den Lkw des 67-Jährigen und schob diesen noch auf den Laster des 27-Jährigen. (red)