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Telefonbetrüger macht in Besigheim 2000 Euro Beute

Besigheim. Einem vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter ist ein 44 Jahre alter Mann aus Besigheim auf den Leim gegangen – und ist um 2000 Euro ärmer geworden.

Wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg mitteilt, gelang es dem Betrüger in einem mehrere Stunden andauernden Gespräch am Mittwoch, den 44-Jährigen davon zu überzeugen, dass sein Computer gehackt worden war und dies nur über einen Zugriff mittels Fernwartungssoftware zu beheben sei. In der Folge gewährte der Angerufene dem Betrüger diesen Zugriff – der Täter hatte damit die Möglichkeit, sensible Daten wie beispielsweise Online-Banking-Passwörter auszuspähen. Im Anschluss an das Telefonat musste der 44-Jährige feststellen, dass mehr als 2000 Euro von verschiedenen Konten abgebucht worden waren. Das Opfer meldete sich hierauf bei der Polizei. Diese rät grundsätzlich, einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf den Rechner, beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware, zu gewähren. „Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf“, teilt das Polizeipräsidium mit. Sollte sich ein Servicemitarbeiter melden, ohne dass der Angerufene darum gebeten habe, sollte einfach der Hörer aufgelegt werden. (red)