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Frontalzusammenstoß
Tödlicher Unfall in Ludwigsburg: Ursache wird wohl nie geklärt

Die Straße gleicht nach dem Unfall einem Trümmerfeld. Archivfoto: Karsten Schmalz
Die Straße gleicht nach dem Unfall einem Trümmerfeld. Archivfoto: Karsten Schmalz
Nach dem Frontalzusammenstoß zwischen Poppenweiler und Neckarweihingen vor einem Monat, hat die Polizei kaum noch Hoffnung, den genauen Unfallhergang zu klären.

Ludwigsburg. Gut einen Monat nach dem tödlichen Unfall auf der Landstraße zwischen Neckarweihingen und Poppenweiler, hat die Polizei nur noch wenig Hoffnung, die Unfallursache zu klären. Ein technischer Defekt an dem Auto kann nicht ausgeschlossen werden. Die Untersuchung des Wagens hat dazu aber keine Erkenntnisse gebracht. Eine andere Möglichkeit ist die, dass der Fahrer abgelenkt war. Aber auch dafür gibt es keine Anhaltspunkte.

Der 51-jährige war am 13. April gegen 17.20 Uhr mit seinem Toyota frontal in einen Lkw auf der Gegenfahrbahn gefahren. Das Auto des Opfers wurde bei dem Aufprall so stark deformiert, dass der nicht angeschnallte Mann darin eingeklemmt wurde und noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag. Der Fahrer des Sattelzugs wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Die stark befahrene Straße am Neckar war für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme bis kurz nach Mitternacht gesperrt. Im Einsatz waren vier Streifenwagen der Polizei, die Feuerwehren aus Ludwigsburg und Freiberg sowie ein Rettungswagen, ein Notarzt und der Rettungshubschrauber aus Leonberg.