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Kriminalität

Über 40000 Euro veruntreut?

Durchsuchungen auch im Kreis Ludwigsburg nach Betrugsfall im Schwarzwald

Stuttgart/Gerlingen/Ulm. Ermittlungen gegen ein mutmaßliches Betrügerpaar, das ein Unternehmen im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald um 40000 Euro gebracht haben soll, hat die Polizei auch in den Kreis Ludwigsburg geführt. Der 37 Jahre alte Mann und die 38 Jahre alte Frau, beide angestellt, werden verdächtigt, zwischen Juli 2019 und April 2020 dem Geschäftsführer mehr als 50 fiktive Rechnungen zur Freigabe vorgelegt zu haben. „Bei dem darauf angeführten Empfängerkonto soll es sich um das Konto des 37-Jährigen gehandelt haben“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

In diesem Zusammenhang hätten Beamte am Mittwoch mehrere Objekte in Stuttgart, Gerlingen und Ulm durchsucht. Sowohl der Mann als auch die Frau seien bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Betrugsdelikten aufgefallen. Die 38-Jährige soll darüber hinaus im vergangenen Jahr mehrfach Ware bestellt und anschließend behauptet haben, diese nie erhalten zu haben.

Das Paar befindet sich nach der Durchsuchung am Mittwoch, bei der nach Polizeiangaben noch auszuwertendes „umfassendes Beweismaterial“ beschlagnahmt wurde, wieder auf freiem Fuß, heißt es in der Mitteilung des Stuttgarter Präsidiums abschließend. (red)