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E-Ladesäule

Auf dem Weg ins e-mobile Zeitalter

Die Gemeinde Möglingen und die EnBW nehmen an der Stadionhalle eine E-Ladesäule in Betrieb

Versorgen das E-Auto der Gemeinde Möglingen mit Strom (von links): Lars Grunder von der EnBW, Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer und der Umweltbeauftragte Michael Klumpp. Foto: privat
Versorgen das E-Auto der Gemeinde Möglingen mit Strom (von links): Lars Grunder von der EnBW, Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer und der Umweltbeauftragte Michael Klumpp. Foto: privat

Möglingen. Die Gemeinde Möglingen und der Energieversorger EnBW haben auf dem Parkplatz der Stadionhalle eine E-Ladesäule in Betrieb genommen. Die Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer sagt: „Mit der Ladesäule machen wir unseren Bürgern ein zusätzliches Angebot, Emissionen lokal zu vermeiden und darüber hinaus, Lärm zu reduzieren.“

Die Möglinger Gemeindeverwaltung nutzt bereits seit vier Jahren ein eigenes E-Fahrzeug. Mit dem Ausbau der E-Mobilität will die Gemeinde die Energiewende unterstützen und im selben Zuge zu einer Verkehrswende beitragen.

Gefördert wurde die Doppel-Ladesäule vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. „Elektromobilität ist ein wichtiges Infrastrukturthema, das schon in naher Zukunft über die Attraktivität einer Kommune mitbestimmt“, sagt Lars Grunder, Leiter des EnBW-Regionalzentrums Mittlerer Neckar. Die Inbetriebnahme der Ladesäulen sei darüber hinaus ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins „e-mobile Zeitalter“. Grunder nutzte in Möglingen die Gelegenheit, sich auch bei dem örtlichen Stromnetzbetreiber zu bedanken: „Die Zusammenarbeit mit der Syna, an deren Niederspannungsnetz die Ladesäule angeschlossen ist, hat reibungslos funktioniert.“

Die neue Ladesäule macht es möglich, zwei Elektrofahrzeuge mit einer Gesamtleistung von bis zu 22 Kilowatt parallel zu laden. Die EnBW hat sie gefertigt und installiert. Sie ist zudem für deren Betrieb zuständig, heißt es in der Pressemitteilung. Die Kosten richten sich nach der Dauer der Benutzung.

Die Bezahlung erfolgt bargeldlos per Karte, Chip oder Smartphone. Über die „EnBW mobility+“-App könne sich der jeweilige Kunde ein Benutzerkonto anlegen, einen Tarif auswählen und vor Ort an der Ladestation den Ladevorgang starten, beenden und bezahlen. Falls gewünscht, kann zusätzlich für 9,90 Euro eine Ladekarte erworben werden. (red)